Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Hongkong: Carrie Lam will “demütig” über Schlappe nachdenken
Mehr Welt Politik Hongkong: Carrie Lam will “demütig” über Schlappe nachdenken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:55 25.11.2019
Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam: "Ernsthaft" nachdenken. Quelle: imago images/Xinhua
Hongkong

Nach der schweren Wahlschlappe will Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam "demütig und ernsthaft" über den Ausgang des Votums über die Bezirksräte nachdenken. Es gebe viele Analysen und Interpretationen, "und ziemlich viele sind der Ansicht, dass die Ergebnisse die Unzufriedenheit des Volkes über die gegenwärtige Situation und tiefsitzende Probleme in der Gesellschaft widerspiegeln", ließ die umstrittene Regierungschefin am Montag in einer Stellungnahme wissen.

Die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungsregion werde auf die Ansichten der Mitglieder der Öffentlichkeit hören und aufrichtig Überlegungen darüber anstellen, teilte Lam mit. Bei der Wahl am Sonntag hatte das prodemokratische Lager die große Mehrheit gewonnen und dem Regierungsblock die meisten Bezirksratsposten abgenommen.

Prodemokratische Kandidaten hätten fast 90 Prozent der Sitze in den Stadtbezirksräten gewonnen, sagte der Anführer der größten prodemokratischen Partei, Wu Chi Wai, am Montag. Zuvor war es weniger als ein Drittel gewesen. Das Pekinger Außenministerium betonte, Hongkong gehöre zu China, was immer auch in der halbautonomen Sonderverwaltungszone geschehe.

Mehr zum Thema

Dokumente belegen Chinas systematische Internierung von Hunderttausenden Uiguren

Grünen-Politiker Trittin warnt: „Lage in Hongkong ist total verfahren“

Trump: Ohne mich wäre Hongkong in 14 Minuten vernichtet worden

RND/dpa/AP

Nach dem rätselhaften Tod eines Autoverkäufers prüft der australische Inlandsgeheimdienst Spionagevorwürfe gegen China. Berichten zufolge sollte der verschuldete Mann auf Betreiben eines chinesischen Spionagerings als Agent in die regierende Liberale Partei eingeschleust werden. Er informierte den australischen Geheimdienst - und wurde wenig später tot in einem Hotelzimmer gefunden.

25.11.2019

Die Atomkatastrophe von Fukushima kostete Tausende Menschen das Leben. Noch heute kämpfen viele Überlebende mit den Spätfolgen - einige fühlen sich von der japanischen Regierung im Stich gelassen. Der Papst zeigt Verständnis - und stellt die Nutzung von Atomenergie generell in Frage.

25.11.2019

Es ist ein Paukenschlag: Obwohl Union und SPD das Projekt im Koalitionsvertrag vereinbart haben, lässt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Verhandlungen über einen Nationalen Bildungsrat platzen. FDP-Chef Christian Lindner kritisiert, es sei „eine deutsche Lebenslüge, dass Kleinstaaterei bei der Bildung die Qualität steigern würde“. Der Deutsche Philologenverband sieht die Kultusministerkonferenz unter Druck.

26.11.2019