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Politik Sozialabgaben: Gutverdiener werden 2020 zur Kasse gebeten
Mehr Welt Politik Sozialabgaben: Gutverdiener werden 2020 zur Kasse gebeten
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14:24 06.09.2019
Auch die Beitragsbemessungsgrenzen für die gesetzliche Rentenversicherung in Ost und West werden angehoben. Quelle: imago/blickwinkel
Berlin

Gutverdiener müssen sich im kommenden Jahr auf Mehrbelastungen bei den Sozialabgaben einstellen. Das geht aus dem Entwurf der „Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2020“ des Bundesarbeitsministeriums hervor, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Demnach sollen die Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherungen angehoben werden.

Die Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung sollen auf monatlich 6900 Euro (West) beziehungsweise 6450 Euro (Ost) steigen. Bisher lagen sie bei 6700 Euro in den alten sowie 6150 Euro in den neuen Bundesländern.

Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung steigt zu Jahresbeginn auf bundeseinheitlich 4687,50 Euro. Bisher lag sie bei 4537,50 Euro.

Für gut verdienende Arbeitnehmer bleibt damit netto weniger übrig, weil sie auf einen größeren Teil ihres Einkommens Sozialbeiträge zahlen müssen.

Einkommensgrenze für die Private Krankenversicherung

Die Versicherungspflichtgrenze soll im kommenden Jahr auf 62.550 Euro Jahreseinkommen steigen. In diesem Jahr liegt sie noch bei 60.750 Euro. Wer mit seinem Einkommen über dieser Grenze liegt, kann sich bei einer privaten Krankenversicherung versichern.

Die Rechengrößen werden alljährlich an die Lohnentwicklung des zurückliegenden Jahres angepasst – nach einer feststehenden Formel. Für 2018 berücksichtigt das Bundesarbeitsministerium ein Lohnplus von 3,06 Prozent in Westdeutschland, für die neuen Länder einen Zuwachs von 3,38 Prozent.

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Von Rasmus Buchsteiner/RND

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