Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik „Gelbwesten“ wollen bei Europawahl antreten
Mehr Welt Politik „Gelbwesten“ wollen bei Europawahl antreten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:21 24.01.2019
Demonstranten in gelben Westen, sogenannte «Gelbwesten», halten während einer Demonstration eine französische Flagge. Quelle: Claude Paris/dpa
Paris

Einige Mitglieder der Protestbewegung der „Gelbwesten“ wollen bei der Europawahl mit einer eigenen Liste antreten. Angeführt werde die Liste von der bekannten „Gelbweste“ Ingrid Levavasseur, berichteten mehrere französische Medien übereinstimmend unter Berufung auf eine Mitteilung. Levavasseur bestätigte das dem Sender BFMTV.

„Die am 17. November 2018 in unserem Land geborene soziale Bürgerbewegung unterstreicht die Notwendigkeit, Wut in ein menschliches politisches Projekt zu verwandeln“, heißt es demnach.

Derzeit bestehe die Liste aus zehn Namen, bis Mitte Februar soll eine Liste mit 79 Namen entstehen.

„Gelbwesten“ haben vielfältige Forderungen

Die Krankenpflegerin Levavasseur ist eines der vielen bekannteren Gesichter der zersplitterten „Gelbwesten“-Bewegung. Die „Gebwesten“ demonstrieren seit Mitte November in Frankreich - die Forderungen sind vielfältig. Sie reichen von Rufen nach einer Stärkung der von vielen als zu niedrig empfundenen Kaufkraft bis zum Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron. Die Europawahl findet vom 23. bis 26. Mai statt.

Lesen Sie auch: Umfrage: Franzosen vertrauen nicht in Macrons Reformen

Von RND/dpa/lf

Der Chef-Unterhändler der EU Michael Barnier appelliert an das britische Parlament, dem Brexit-Abkommen doch noch zuzustimmen. Anderenfalls werde man „wie bei einem Unfall“ auf den No Deal zu steuern.

24.01.2019

Der Wirtschaftsminister warnt, dass die „fetten Jahre“ der Wirtschaft vorbei sind, internationale Handelskonflikte versunsichern die Unternehmen. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben spricht im RND-Interview über die größte Sorge der Wirtschaft – und die Aufgabe der Bundesregierung.

24.01.2019

Für Finanzminister Olaf Scholz steht es schon fest: Die fetten Jahre sind vorbei. Auch der Internationale Währungsfonds warnt: Nach neun Jahren Boom rückt das Ende der goldenen Zeiten näher. In Deutschland aber halten viele Unternehmer trotzig dagegen – und suchen weiterhin Fachkräfte auf einem leer gefegten Arbeitsmarkt.

24.01.2019