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16:23 15.08.2014
SPD-Chef Sigmar Gabriel schließt Waffenlieferung an Irak nicht aus. Quelle: dpa
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Hannover

„Bei der Verhinderung eines möglichen Genozids darf man nicht am Anfang gleich alles, was möglich ist, ausschließen“, sagte der Vizekanzler der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Wochenendausgabe). Zunächst gehe es jedoch um humanitäre Hilfe, Schutzmaterialien und um eine abgestimmte Hilfe mit Briten, Franzosen und Amerikanern, sagte Gabriel der Zeitung, und betonte: „Am Ende ist jedenfalls der Schutz eines ganzen Volkes etwas, bei dem man sich nicht aus der sicheren Entfernung heraus einen schlanken Fuß machen kann.“

Die Debatte um mehr Hilfe für den Irak werde schon länger geführt. „ Wir können uns aus einer so dramatischen Lage wie der im Irak nicht einfach heraushalten. Außerdem ist klar: Wir können die Leute dort nicht einfach sterben lassen“, sagte Gabriel. Am Vortag hatte bereits Merkel der „Hannoverschen Allgemeinen“ gesagt: „Es gibt bei Rüstungsexporten für die Regierung immer einen politischen und rechtlichen Spielraum, und den werden wir, wenn nötig, ausschöpfen.“

Von Dieter Wonka

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