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Politik FDP verlangt Machtwort der Kanzlerin im Wolf-Streit
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09:42 12.04.2019
Ein Wolf. Hier in einem Wildgehege in Sachsen Quelle: Monika Skolimowska/ZB/dpa
Berlin

Die FDP fordert ein Einschreiten von Regierungschefin Angela Merkel (CDU), um den Koalitionsstreit über den Umgang mit Wölfen aufzulösen. „So kann es nicht weitergehen. Die Kanzlerin muss endlich ein Machtwort sprechen“, sagte der jagdpolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Karlheinz Busen, der Deutschen Presse-Agentur. Der Wolf müsse zurückgedrängt werden. Der beste Weg zum Regulieren des Bestands führe über Abschuss-Möglichkeiten im Jagdrecht.

Initiativen im Bundesrat

Die Regierung ringt noch um eine Position. Ein Kompromissangebot von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), den Abschuss auffälliger Wölfe zu erleichtern, geht Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) nicht weit genug. Im Bundesrat sollen am Freitag zwei Initiativen aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern eingebracht werden, die auf ein stärkeres Eindämmen von Wölfen zielen. FDP-Politiker Busen sagte, dies zeige, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. Die beiden Ministerinnen stritten aber munter weiter.

Der Wolf ist in der EU geschützt und darf nicht gejagt werden. Nur Wölfe, die mehrfach Zäune überwinden und großen Schaden anrichten, indem sie zum Beispiel Schafe töten, dürfen abgeschossen werden.

Lesen Sie auch: So jagte man früher einen Wolf

Von dpa/RND

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