Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik FDP-Vize Kubicki: Kramp-Karrenbauer wird nicht Kanzlerin
Mehr Welt Politik FDP-Vize Kubicki: Kramp-Karrenbauer wird nicht Kanzlerin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:32 13.09.2019
FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki zur Kanzlerfrage: "Kramp-Karrenbauer wird es nicht werden."
Berlin

FDP-Vize Wolfgang Kubicki gibt der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer keine Chancen, Angela Merkel auch als Kanzlerin zu beerben. "Kramp-Karrenbauer wird es nicht werden", sagte der Bundestagsvizepräsident im Interview mit RTL/n-tv und ergänzte humorig in Anspielung auf die Herkunft von Kramp-Karrenbauer: "Ich weiß, warum die Kanzlerin sie zur Verteidigungsministerin gemacht hat. Weil die Bundeswehr zur Verteidigung des Saarlands immer noch ausreicht."

Und wer wird nun Merkel-Nachfolger im Kanzleramt? "Ich setze auf (Bundesgesundheitsminister) Jens Spahn oder vielleicht später Daniel Günther, den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein", sagte Kubicki. Früher hätte er immer Friedrich Merz genannt, der mit Kramp-Karrenbauer um den CDU-Vorsitz konkurriert hatte. "Doch der hat sich nach seiner Nichtwahl sehr ungeschickt gegenüber der eigenen Partei verhalten."

Mehr lesen: FDP-Chef Lindner giftet erneut gegen Siemens-Chef Kaeser

Auch für Laschet sieht er keine Chance

Keine Aussichten auf das Kanzleramt hat aus Sicht des FDP-Politikers auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. "Ich mag ihn wirklich gerne, aber die Wirkung von Herrn Laschet außerhalb von NRW wird überschätzt."

Lesen Sie auch: Kubicki wirbt für offeneren Umgang mit AfD-Wählern

RND/dpa

Der britische Premier Boris Johnson und EU-Kommissionschef Hean-Claude Juncker treffen sich am Montag in Luxemburg. Die Zusammenkunft weckt Hoffnung auf eine Annäherung zwischen London und Brüssel. Gibt es doch einen Ausweg im Brexit-Streit?

13.09.2019

217 Flüchtlinge sollen 2016 und 2017 an einem Ausbildungsprojekt der Bundeswehr teilgenommen haben. Das von Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen initiierte Programm hat offenbar Kosten von fünf Millionen Euro verursacht. Die Bilanz des Bundesrechnungshofes fällt vernichtend aus.

13.09.2019

Laut Bundesrechnungshof gibt es bei der Bahn im laufenden Jahr eine Lücke von 3 Milliarden Euro. Dabei lasten auf dem Staatskonzern hohe Erwartungen – etwa beim Klimaschutz. Der Bund als Eigentümer muss jetzt endlich Verantwortung übernehmen, kommentiert Rasmus Buchsteiner.

13.09.2019