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Politik Seenotretter ziehen Ex-Bundespräsident Gauck aus dem Wasser
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09:43 27.07.2019
Seenotboot „Barsch“ aus Wustrow, Joachim Gauck Ex-Bundespräsident. Quelle: Montage: DGzRS/dpa
Wustrow

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist am Freitag in Wustrow in Seenot geraten. Gauck war auf einem Ausflug mit einem historischen Fischerboot unterwegs. Der Ex-Präsident war nach Angaben der Seenotretter alleine an Deck. Das Boot kenterte gegen 14.20 Uhr am Nachmittag im Wustrower Hafen, so die alarmierten Einsatzkräfte.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde gerufen. Mit dem Rettungsboot „Barsch“ holten die Seenotretter den 79-Jährigen aus dem Wasser und übergaben ihn den Rettungssanitätern. Er blieb nach Angaben des Bundeskriminalamtes unverletzt.

„Herr Gauck ist unverletzt und wohlauf“, sagte eine Sprecherin. Das Personenschutzkommando von Gauck war an Land vor Ort, bestätigte das BKA.

Großaufgebot an Rettungskräften

Unter anderem waren die Feuerwehren aus Ribnitz-Damgarten, Wustrow, Ahrenshoop, Dierhagen und Born sowie ein Hubschrauber und das Bundeskriminalamt vor Ort im Einsatz.

Am Wochenende findet in Wustrow die Kleine Fischländer Seefahrt statt, eine Regatta mit den Netzbooten, der kleineren Version der bekannten Zeesboote.

Joachim Gauck, der in Rostock geboren ist, ist in Wustrow aufgewachsen und verbringt viel Zeit in seinem Elternhaus. Von 2012 bis 2017 war er Bundespräsident. Von 1990 bis 2000 war der ehemalige Pastor Leiter der Behörde des Beauftragten für Stasiunterlagen, der sogenannten Gauck-Behörde.

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Von RND/Robert Niemeyer

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