Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Eurogruppe gibt 34 Milliarden Euro für Athen frei
Mehr Welt Politik Eurogruppe gibt 34 Milliarden Euro für Athen frei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:16 13.12.2012
Die Eurogruppe gibt 34 Milliarden Euro für Athen frei.
Brüssel

Die Eurogruppe hat am Donnerstag  die Freigabe monatelang blockierter Hilfen für Griechenland im Umfang von 34 Milliarden Euro beschlossen. „Die Sitzung ist beendet, die Freigabe der Finanzhilfen wurde akzeptiert“, sagte der  Sprecher von Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker nach dem Treffen  der Euro-Finanzminister am Mittag in Brüssel.

Die internationalen Geldgeber hatten die Überweisung des Geldes,  das seit Juni eingefroren war, davon abhängig gemacht, dass Athen  sein Programm zum Rückkauf griechischer Staatsanleihen erfolgreich  abschließt. Ohne weitere Hilfsgelder von Euro-Ländern und  Internationalem Währungsfonds (IWF) droht dem überschuldeten Land  die Staatspleite.

Nach Angaben der griechischen Schuldenagentur PDMA liegen  Angebote der Gläubiger über den Rückkauf von Staatsanleihen über  31,9 Milliarden Euro vor, wobei den Gläubigern im Schnitt pro Euro  ein Preis von 33,8 Cent geboten wurde. Das Rückkaufprogramm mit  geliehenen Geldern des Europäischen Rettungsfonds EFSF soll die  griechische Staatsschuld um rund 20 Milliarden Euro verringern.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Mazedonien wegen der Entführung des Deutsch-Libanesen Khaled el Masri durch den US-Geheimdienst CIA zur Zahlung von 60.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

13.12.2012

Die Eurozone bekommt 2014 eine gemeinsame Bankenaufsicht. Das haben die EU-Finanzminister am Donnerstagmorgen nach 14-stündigen Marathonverhandlungen in Brüssel beschlossen. Mit der Aufsicht soll das gemeinsame Währungsgebiet krisensicherer gemacht werden.

13.12.2012
Politik Ablehnung im Vermittlungsausschuss - Steuerabkommen mit der Schweiz endgültig gescheitert

Bis zuletzt hat die schwarz-gelbe Koalition gehofft, das Steuerabkommen mit der Schweiz noch retten zu können: Mit Unterstützung von SPD und Grünen in den Ländern. Es klappte nicht.

12.12.2012