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Politik EKD-Ratsvorsitzender für mehr Kreuze in staatlichen Gebäuden
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11:06 02.04.2010
Präses Nikolaus Schneider wünscht sich mehr Kreuze in staatlichen Gebäuden.
Präses Nikolaus Schneider wünscht sich mehr Kreuze in staatlichen Gebäuden. Quelle: afp (Symbolbild)
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„Ich wünsche mir, dass das Kreuz zu sehen ist und dass spürbar wird, wofür es steht - auch beispielsweise in Gerichten“, sagte Schneider dem „Hamburger Abendblatt (Samstagausgabe). Ganz klar gehöre das Kreuz „mitten in unsere Gesellschaft“. Religion sei keine Privatsache, sondern wirke öffentlich.

Als Beispiel nannte Schneider im Gespräch mit dem „Abendblatt“ einen Gerichtsneubau in Düsseldorf, in dem keine Kreuze mehr aufgehängt worden seien. „Das bedaure ich, denn das Kreuz sagt dem Richter, dass er keine endgültigen Urteile fällt. Und es sagt dem Angeklagten, dass eine Verurteilung nicht das letzte Wort ist“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Das Kreuz erinnere die Menschen daran, „dass wir Gott nie verlieren, auch wenn er uns fern erscheint“, sagte Schneider. Gott trage einen auch dann, wenn man sich selbst nicht mehr tragen könne. „Dafür steht das Kreuz. Und diese fundamental wichtige Botschaft, die das Kreuz symbolisiert, müssen wir den Menschen weitersagen.“

afp

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