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Politik Dutschke-Attentäter hatte Kontakt zu Neonazi-Gruppe
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13:11 05.12.2009
Studentenführer Rudi Dutschke starb 1979 an den Folgen des Attentats. Quelle: ddp (Archiv)
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Dies berichtete das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Sonnabend vorab. Trotz mehrerer Hinweise in den Vernehmungen hätten die Ermittler diese Zusammenhänge damals nicht konsequent aufgedeckt. Bisher galt Bachmann, der den Studentenführer Rudi Dutschke 1968 in Berlin niederschoss, als Einzelgänger.

In seinem Wohnort Peine verkehrte Bachmann laut Bericht unter anderen mit dem früheren NPD-Mann Wolfgang Sachse, der mit ihm das Schießen geübt und ihm Schusswaffen verkauft habe. Sachse bestätigte dem Magazin, dass er Bachmann noch kurz vor dem Attentat Munition verkauft habe. Mit seinen Gesinnungsgenossen hatte Bachmann laut Bericht zuvor Anschläge auf die innerdeutsche Grenze verübt und dabei auch auf DDR-Grenzer geschossen. Sogar ein Attentat auf den damaligen DDR-Staats- und Parteichef Walter Ulbricht habe er geplant.

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Bachmann wurde nach dem Attentat auf Dutschke wegen versuchten Mordes zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt und nahm sich 1970 im Gefängnis das Leben. Dutschke starb 1979 an den Spätfolgen des Attentats. Er gilt als herausragende Symbolfigur der Protestbewegung von 1968. Die Schüsse auf ihn waren Auslöser der härtesten innenpolitischen Unruhen seit Bestehen der Bundesrepublik.

ddp