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Politik Düsseldorfer CDU-Politiker fordert Parkgebühren für Fahrräder
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13:26 08.05.2019
Fahrräder sind an einem Fahrradständer abgestellt. Gibt es hier bald Parkschein-Automaten? Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa
Berlin

Der Düsseldorfer Lokalpolitiker Andreas Hartnigk (CDU) hat seine Fahrrad fahrenden Mitbürger aufgeschreckt. Er schlägt vor, Parkgebühren für Fahrräder einzuführen.

Seinen Vorstoß über die „Bild“-Zeitung begründet er mit dem Gebot der Gleichbehandlung und den Plänen des Rathauses, deutlich mehr Auto-Parkplätze mit Gebühren oder einer Parkschein-Regelung zu versehen.

Hartnigks Argument: Autofahrer würden durch Gebühren und Steuern zur Kasse gebeten. Im Gegenzug leisteten Radfahrer bislang keinen finanziellen Beitrag zum Ausbau der Rad-Infrastruktur.

„Wir haben ja alle mal Ideen in unseren Politikfeldern“

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende hat diese Anregung kaum mit seinen Kollegen im Stadtparlament abgestimmt. Fraktionschef Rüdiger Gutt sagte der „Rheinischen Post“: „Wir haben ja alle mal Ideen in unseren Politikfeldern“, sagt Gutt. Ob diese dann auch Fraktionsmeinung würden, bleibe abzuwarten. Andere Kollegen bezeichnen Hartnigks Vorschlag schlicht als „eine Schnapsidee“.

Die Grünen werfen der CDU nun Sonntagsreden zum Klimaschutz vor. Der aus Düsseldorf stammende Spitzenkandidat für die Europawahl, Sven Giegold, nannte Hartnigks Forderung auf Twitter schlicht „irre“.

Von RND

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