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12:16 08.06.2015
Um die Versorgungssicherheit in Europa zu gewährleisten, hat sich Deutschland mit elf weiteren Ländern zusammengeschlossen. Quelle: Felix Kästle/dpa (Symbolfoto)
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Berlin

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sprach am Montag anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung in Luxemburg von einer "Zeitenwende in der Energiepolitik", wie sein Ministerium in Berlin erklärte.

Die beteiligten Staaten wollten die "Versorgungssicherheit künftig nicht mehr rein national, sondern europäisch denken". Ziel ist es auch, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind, die wetterbedingten Schwankungen unterworfen ist, durch stärkere Vernetzung zwischen den Ländern stabiler zu machen.

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An dem Verbund nehmen neben Deutschland folgende Staaten teil: Belgien, Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz und Tschechien. Die Vereinbarung sieht laut Bundeswirtschaftsministerium vor, "verstärkt auf die Flexibilisierung von Angebot und Nachfrage zu setzen" und "keine gesetzlichen Preisobergrenzen einzuführen".

Gleichzeitig würden die Nachbarstaaten ihre Netze weiter ausbauen und den Stromhandel auch in Zeiten von Knappheit nicht begrenzen. Mit der Vereinbarung sei "ein großer Schritt nach vorn gemacht zu einer Energieunion", sagte Gabriel nach der Unterzeichnung am Rande des Treffens der EU-Energieminister in Luxemburg. Ziel sei es, "dass wir nicht unnötig in Kapazitäten für Kraftwerke investieren, sondern dass wir auch zugunsten der Verbraucher und der Preise für unsere Wirtschaft zusammenarbeiten".

Er hoffe, dass die Vereinbarung auch irgendwann auf ganz Europa ausgedehnt werde.

afp

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