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Politik Deutschland nimmt ein Drittel der Sea Watch-Flüchtlinge auf
Mehr Welt Politik Deutschland nimmt ein Drittel der Sea Watch-Flüchtlinge auf
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14:27 02.07.2019
Das Schiff Sea-Watch sorgt für eine europäische Debatte. Quelle: imago images / JOKER
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Berlin

Mehrere EU-Staaten haben sich nach „Spiegel“-Informationen darauf verständigt, die Flüchtlinge der Sea Watch aufzunehmen. Deutschland will demnach rund ein Drittel der insgesamt 40 Menschen aufnehmen. Neben Deutschland haben auch Frankreich, Finnland, Portugal und Luxemburg ihre Bereitschaft signalisiert.

In Deutschland zeigt sich besonders Berlin solidarisch mit den Migranten von dem in Italien festgesetzten Rettungsschiff „Sea-Watch 3“. Die Organisation Seebrücke plant für Samstag bundesweit Demonstrationen für die Rechte von Flüchtlingen und für die Freilassung der 31-Jährigen.

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„Humanitäre und auch historische Pflicht“

Erst vor kurzem hatte Berlin einige Flüchtlinge aus Nigeria und Ghana aufgenommen, die im April im Mittelmeer aus Seenot gerettet worden waren. Die Hauptstadt gehört dem kommunalen „Bündnis sichere Häfen“ an, dessen Mitglieder sich bereit erklärt haben, zusätzliche Mittelmeer-Flüchtlinge aufzunehmen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hatte es vor kurzem als „humanitäre und auch historische Pflicht“ bezeichnet, geflüchteten Menschen zu helfen.

Rackete war am Samstag mit dem Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ mit 40 Migranten an Bord trotz eines Verbots in den Hafen der sizilianischen Insel Lampedusa eingefahren und stand zunächst unter Hausarrest. Am Dienstag wurde eine Entscheidung des Ermittlungsrichters erwartet, ob Rackete auf freien Fuß kommt oder Haftbefehl erlassen wird.

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Von RND/lf

Der Artikel "Deutschland nimmt ein Drittel der Sea Watch-Flüchtlinge auf" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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