Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Politik Bombendrohung gegen Roland Koch
Mehr Welt Politik Bombendrohung gegen Roland Koch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:46 22.01.2010
Durch seine Äußerungen in die Kritik geraten: Hessens Ministerpräsident Roland Koch. Quelle: dpa
Anzeige

Das zugehörige Bekennerschreiben einer Gruppe „Morgenlicht“ ging bei mehreren Medien ein, darunter bei der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Rohrbombenattrappe sei ein Protest gegen Kochs Forderung nach einer Arbeitspflicht von Hartz-IV- Empfängern, hieß es in dem Brief. Die Absender warnten Koch, sollte er seine Äußerungen wiederholen, werde eine scharfe Bombe „im Umfeld ihrer Besitztümer“ gezündet. Der Staatsschutz in Hessen hat Ermittlungen aufgenommen.

Im vergangenen Herbst hatte sich die bis dahin unbekannte Bewegung „Morgenlicht“ zu zwei Brandanschlägen auf Frankfurter Banken bekannt. „Das Landeskriminalamt hat die notwendigen Ermittlungen aufgenommen“, erklärte Metz. Der Vorgang werde wie in solchen Fällen üblich absolut ernst genommen.

Anzeige

dpa

Mehr zum Thema

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Forderung des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch nach einer Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger eine klare Absage erteilt. Der Staat müsse aufpassen, dass er mit verpflichtenden Beschäftigungen nicht dem Mittelstand Konkurrenz mache, erklärte Merkel.

20.01.2010

Die von Hessens Ministerpräsident Roland Koch angestoßene Debatte um eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger entzweit die CDU. Bundestagsfraktionsvize Michael Fuchs befürwortete Kochs Vorstoß - und wurde prompt vom Kanzlermamtminister zurückgepfiffen.

19.01.2010

Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat seine Forderung nach einer Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger verteidigt.

18.01.2010