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Politik Ayatollah ruft Iraner zu friedlicher Präsidentenwahl auf
Mehr Welt Politik Ayatollah ruft Iraner zu friedlicher Präsidentenwahl auf
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08:52 12.06.2009
Im Iran hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl begonnen. Hauptrivale des ultrakonservativen Amtsinhabers Mahmud Ahmadinedschad ist der 67-jährige Mir-Hossein Mussawi, der die Beziehungen zum Westen verbessern will. Quelle: Behrouz Mehri/afp

Die Beteiligung an der Abstimmung sei "ein Recht und eine Pflicht" des Volkes, sagte der Geistliche. Er fordere die Iraner auf, sich an der Wahl des Präsidenten zu beteiligen. Dabei sollten jegliche Versuche verhindert werden, "Spannungen in den Wahllokalen" zu erzeugen. Der Ayatollah hatte sich vor der Wahl wiederholt zu den Gunsten des ultrakonservativen Amtsinhabers Mahmud Ahmadinedschad ausgesprochen.

Als Hauptrivale Ahmadinedschads galt der 67-jährige Mir-Hossein Mussawi, der die Beziehungen zum Westen verbessern will. Außerdem stellten sich der Religionsgelehrte und frühere Parlamentspräsident Mehdi Karubi sowie der einstige Chef der Revolutionsgarden, Mohsen Resai, zur Wahl. Die Wahllokale öffneten am Freitag um 8 Uhr Ortszeit (5.30 Uhr MESZ) und sollen gegen Mitternacht schließen. Wahlberechtigt sind etwa 46 Millionen Iraner. Sollte keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen erhalten, ist für kommenden Freitag eine Stichwahl angesetzt.

afp

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