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Politik Altkanzler Schröder: Aufschwung ist Folge der Agenda 2010
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14:27 27.10.2010
Altkanzler Gerhard Schröder sieht den aktuellen Wirtschaftsaufschwung als Folge seiner rot-grünen Regierungszeit.
Altkanzler Gerhard Schröder sieht den aktuellen Wirtschaftsaufschwung als Folge seiner rot-grünen Regierungszeit. Quelle: dpa
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Vater des wirtschaftlichen Aufschwungs: Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht den Wirtschaftsaufschwung als Folge der Agenda 2010, die in seiner Regierungszeit auf den Weg gebracht wurde. „Die heutige Bundesregierung hat nicht viel damit zu tun“, sagte Schröder der „Bild“-Zeitung vom Mittwoch.

Ohne die damaligen von seiner Regierung angepackten Reformen stünde Deutschland „genau da, wo unsere Nachbarn stehen, die keine Reformen angepackt haben“. Dort müssten jetzt wie zum Beispiel in Frankreich konservative Regierungen die notwendigen Einschnitte machen.

Enttäuscht äußerte sich Schröder über die teilweise Abkehr der SPD von der Rente mit 67: „Das ist eine Geschichte, die ich mir anders gewünscht hätte, weil der Alterungsprozess unserer Gesellschaft ja nun mal nicht wegdiskutiert werden kann“, sagte er weiter zu „Bild“.

Auch der frühere Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) lobte die Reformen der rot-grünen Bundesregierung Schröders. „Die Agenda 2010 war ein sehr mutiger Schritt nach vorne und mit dem Risiko des Scheiterns verbunden. Der Grundgedanke des Forderns und Förderns war richtig“, sagte Glos.

afp

27.10.2010
Gabi Stief 27.10.2010