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Politik Al-Qaida attackiert Obama vor Nahost-Reise
Mehr Welt Politik Al-Qaida attackiert Obama vor Nahost-Reise
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08:15 03.06.2009
Willkommensgruß der Al-Qaida für Barack Obama: "Der Folterknecht von Ägypten und seine amerikanischen Agenten begrüßen Obama". Quelle: afp/Mandel Ngan

Der Vizechef von El Kaida, Aiman el-Sawahiri, bezeichnete Obamas Redevorhaben in Kairo in einem am Dienstag veröffentlichten neuen Video als „Public Relation-Operation“, wie das auf die Überwachung radikalislamischer Websites spezialisierte US-Unternehmen SITE mitteilte. Mit der US-Politik in Nahost und den Kriegen in Afghanistan und Irak habe Obama den Muslimen bereits „blutige Botschaften“ übermittelt.

„Seine blutigen Botschaften wurden empfangen und werden weiterhin von den Muslimen empfangen und sie werden nicht von Public-Relation-Operationen oder lächerlichen Besuchen und eleganten Worten verschleiert werden können“, hieß es demnach in der Botschaft Sawahiris. Das Video trage den Titel „Der Folterknecht von Ägypten und seine amerikanischen Agenten begrüßen Obama“. Es wurde vom Al-Qaida-Mediendienst As Sahab veröffentlicht, wie SITE mitteilte.

Obama wird am Donnerstag in der ägyptischen Hauptstadt erwartet. Dort will er eine Grundsatzrede zum Verhältnis zwischen den USA und der islamischen Welt halten. Seine mehrtägige Reise durch mehrere arabische und europäische Länder beginnt am Mittwoch mit einem Besuch bei Saudi-Arabiens König Abdallah.

Bereits Ende April hatte Sawahiri laut SITE in einer Videobotschaft erklärt, das Amerika-Bild der Muslime habe sich mit dem Amtsantritt Obamas nicht geändert. Obama hatte zuvor bei einem Türkei-Besuch seinen Willen zu einem Neuanfang im Verhältnis zwischen dem Westen und der islamischen Welt betont.

afp

Der deutsche Student Martin J. ist am Dienstag im Prozess um seinen Schuhwurf auf Chinas Ministerpräsidenten Wen Jiabao freigesprochen worden. Der 27-Jährige sagte vor dem Gericht in Cambridge, er habe gegen Menschenrechtsverletzungen in China protestieren, aber niemanden verletzen wollen.

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