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17:12 15.01.2019
Die AfD will gegen den Verfassungsschutz vorgehen.
Die AfD will gegen den Verfassungsschutz vorgehen. Quelle: dpa
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Berlin

Die AfD will juristisch dagegen vorgehen, dass der Verfassungsschutz die Partei als Prüffall einstuft. Er halte die Argumente für nicht tragfähig, sagte Partei- und Fraktionschef Alexander Gauland am Dienstag in Berlin. Seine Co-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel sprach von einer „Wettbewerbsverzerrung im politischen Wettbewerb“. Zuvor war bekannt geworden, dass der Verfassungsschutz die AfD zum Prüffall erklärt hat, den rechtsnationalen „Flügel“ und die Nachwuchsorganisation Junge Alternative sogar zum Verdachtsfall.

Gauland betonte, es gebe keine Veränderung in der Zusammenarbeit mit dem „Flügel“ und der JA. Die Entscheidung der Verfassungsschützer habe auch überhaupt keine Auswirkung auf die bevorstehenden Wahlkämpfe. Die Spitzenkandidaten Björn Höcke in Thüringen und Andreas Kalbitz in Brandenburg, die beiden dem „Flügel“ zugerechnet werden, bekommen nach Gaulands Worten die volle Unterstützung der Partei.

Lesen Sie hier: Die AfD wird ihre Problemfälle nicht los.

Von RND/dpa

Der Artikel "AfD will gegen Verfassungsschützer vorgehen" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.