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Politik AfD verzichtet zunächst auf Sitzungssaal im Reichstag
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21:35 10.10.2017
Die AfD-Spitze kann gut damit leben, nicht mit der Fraktion in einen der Reichstagstürme zu ziehen. Quelle: dpa
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Berlin

Die Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland (AfD) verzichtet zunächst auf einen Raum auf der Fraktionsebene in einem der Türme des Reichstagsgebäudes. Die drittstärkste Fraktion im 19. Deutschen Bundestag wird in einem angrenzenden Bürogebäude tagen. Das bestätigte Parteisprecher Christian Lüth dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „An einem Turm hängt sicherlich nicht die Sacharbeit“, sagte Lüth.

Der Sitzungssaal im Jakob-Kaiser-Haus befindet sich in der Nachbarschaft der künftigen AfD-Abgeordnetenbüros. Für die noch 92 Fraktionsmitglieder stellt die Bundestagsverwaltung zunächst 70 Räume zur Verfügung. Bis zum Jahresende sollen die restlichen Büros geräumt sein. Auch die Abgeordneten der FDP-Fraktion soll in das Gebäude in der Dorotheenstraße 93 einziehen.

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Die vier Türme des Reichstags werden zurzeit von den vier Fraktionen des alten Bundestags genutzt. In der vorvergangenen Legislaturperiode hatten sich Linke und Grüne einen Turm geteilt. Das könnte sich nun wiederholen, wenn die FDP auf einem eigenen Turm besteht.

Von Jan Sternberg/RND

Der Artikel "AfD verzichtet zunächst auf Sitzungssaal im Reichstag" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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