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16:18 19.06.2009
Atomkraftwerk Krümmel Quelle: Hero Lang/ddp

„Die Atomaufsicht hat zum Schutz der Bevölkerung strengste Maßstäbe angesetzt. Während des rund zweijährigen Stillstandes hat die Atomaufsicht unter Hinzuziehung zahlreicher externer Sachverständiger die Arbeiten von Vattenfall fortlaufend intensiv überwacht und kontrolliert“, sagte die für die Atomaufsicht zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD).

Der Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Sozialministerium, Wolfgang Cloosters, betonte, bei der Aufarbeitung des Störfalls habe die Atomaufsicht insbesondere das Zusammenwirken von Mensch und Technik, die internen Kommunikationsabläufe sowie die Zuverlässigkeit der Betreibergesellschaft geprüft. „Schwerpunkte der Revisionsarbeiten waren die Sanierung von Armaturen mit Rissstellen die Erneuerung von Dübelverbindungen in sicherheitstechnisch wichtigen Bereichen“, so Cloosters. Die von der Atomaufsicht durchgesetzte Armaturensanierung entspreche dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. Bei den Dübeln seien die Überprüfungen auf sämtliche Typen von Schwerlastdübeln ausgedehnt worden. „Inzwischen ist dieser Prüfumfang bundesweit Standard“, so Cloosters.

Am Dienstag hatte der Energiekonzern den Antrag zur Wiederinbetriebnahme des Atommeilers gestellt. Das Hochfahren des Reaktors selbst wird sich über mehrere Tage erstrecken. Während dieses Vorgangs sollen viele Funktionen geprüft werden, die während des Stillstands nicht erfasst werden konnten. Frühestens am vierten Tag soll der Reaktor wieder 100 Prozent Leistung erreichen.

Der Siedewasserreaktor Krümmel ist seit dem 28. Juni 2007 aufgrund eines Maschinentransformatorbrandes und eines dadurch verursachten Störfalls außer Betrieb. Seitdem standen nach Angaben der Atomaufsicht „weitere technische Probleme einem Wiederanfahren entgegen“.

ddp

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