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Politik Zukunft nicht mit Protesten – Shitstorm nach AKK-Tweet zur Sachsen-Wahl
Mehr Welt Politik Zukunft nicht mit Protesten – Shitstorm nach AKK-Tweet zur Sachsen-Wahl
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20:06 25.08.2019
Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Vorsitzende Quelle: Michael Kappeler/dpa
Berlin

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat mit einer Äußerung zur bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen für heftige Kritik gesorgt. Kramp-Karrenbauer schrieb am Samstagnachmittag auf Twitter: "Eine gute Zukunft baut man mit Mut, Zuversicht & indem man gemeinsam etwas macht, nicht mit Protest."

Daraufhin entlud sich der Zorn der Internetnutzer. Denn etwa zu dieser Zeit demonstrierten in Dresden mindestens 35.000 Menschen unter dem Motto "Unteilbar" für eine offene und freie Gesellschaft. "Fridays-for-Future"-Organisatoren Luisa Neubauer schrieb als Reaktion auf Twitter: "Nice wie Sie mitten aus Sachsen heraus erklären, dass Proteste keine Rolle bei der Gestaltung von Zukünften spielen. Immerhin tun Sie nicht mal mehr so, als würden Sie uns & all die anderen auf der Straße ernst nehmen. Sie wissen wirklich wie man Mut auf Zukunft macht."

Ein anderer Nutzer schrieb an AKK: "Mit Protest baut man keine gute Zukunft? Also dieses Fettnäpfchen ist besonders peinlich - fragen Sie doch mal Ihre Freundin Angela, wodurch die Mauer gefallen ist!"

Nutzer Olli kritisierte: "Ohne Protest hätte es die Wende '89 und vieles andere niemals gegeben."

Erst am Sonntag stellte dann der persönliche Referent der CDU-Parteivorsitzenden Boris Binkowska klar, dass es in dem Tweet von AKK nicht um die "Unteilbar"-Demonstration gegangen sei: "Im Kontext der Sachsenwahl bezieht sich das natürlich auf Protestwahl (AfD) oder eine Wahlentscheidung für Parteien und Politiker, die gemeinsam mit den Menschen konstruktiv etwas gestalten wollen", schrieb er.

Diese Klarstellung wurde allerdings weitgehend ignoriert. Vielmehr wurde weiter Kritik geübt.

RND/tms

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