Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Panorama Zwei Verdächtige nach Bonner Bombenalarm wieder frei
Mehr Welt Panorama Zwei Verdächtige nach Bonner Bombenalarm wieder frei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:11 12.12.2012
Zwei Verdächtige sind nach dem Großeinsatz in Bonn wieder frei. Quelle: dpa
Köln

Zwei nach dem Bombenalarm auf dem Bonner Hauptbahnhof festgenommene Verdächtige sind wieder frei. Ein erster Tatverdacht habe sich nicht erhärtet, berichtete die Kölner Polizei am späten Dienstagabend. Bei einem der Freigelassenen handelt es sich nach Informationen aus Sicherheitskreisen um den Somalier Omar D. Er sei der Islamistenszene zuzuordnen. Auch der zweite Mann soll Medienberichten zufolge der Szene angehören.

Die Fahndung nach einem Hauptverdächtigen geht unterdessen weiter, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Mit einem Bild wird nach dem Mann gefahndet, der am Montag eine verdächtige Tasche am Bonner Hauptbahnhof abgestellt und damit einen Großeinsatz ausgelöst haben soll. Ein 14-jähriger Schüler habe den Verdächtigen beschrieben. Der Mann sei dunkelhäutig, 30 bis 35 Jahre alt, 1,90 Meter groß und schlank. Er habe eine schwarze Mütze, schwarze Stiefel und eine braun-graue Jacke getragen.

Ob der Vorfall auf dem Bonner Bahnhof tatsächlich ein versuchter Terroranschlag war, ist weiter offen. Das Material in der verdächtigen Tasche war nach Polizeiangaben zündfähig. Einen Zünder fanden die Ermittler aber zunächst nicht. Nach Informationen von „Spiegel Online“ befanden sich Butangas und Ammoniumnitrat sowie ein Metallrohr, ein Wecker und Batterien in der Tasche. Die Ermittler prüften, ob die Konstruktion tatsächlich hätte explodieren können.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte am frühen Abend eine zunächst geplante Information der Öffentlichkeit wieder abgesagt. In Sicherheitskreisen wurde vermutet, dass der Generalbundesanwalt und das Bundeskriminalamt die Ermittlungen übernehmen. Zunächst sagte ein Sprecher aber lediglich: „Wir sind am Informationsaustausch beteiligt.“ Die Ermittler in Karlsruhe können nur in bestimmten Fällen Verfahren an sich ziehen, unter anderem beim Verdacht auf terroristische Gewalttaten.

Unmittelbar nach dem Bombenalarm am Montagmittag war der Bahnhof für mehrere Stunden gesperrt worden. Es kam zu erheblichen Störungen des Bahnverkehrs. 

dpa

Ein Vermummter soll den Vorstandschef Ulrich Rüther der Provinzial Nordwest mit einem Schraubenzieher attackiert und verletzt haben. Jetzt die Überraschung: Der Manager hat den Angriff auf sich selbst vorgetäuscht.

11.12.2012

Gesucht wird ein Mensch, der richtig viel Geld ausgeben will. Und das für einen guten Zweck. In der Schweiz am Lago Maggiore steht seit kurzem die einstige Villa des Schriftstellers Erich Maria Remarque zum Verkauf.

11.12.2012
Panorama Erweiterung des Jade-Weser-Ports? - Niedersachsen will noch einen Superhafen

Bisher laufen nur drei Schiffe pro Woche den neuen Jade-Weser-Port an, doch schon wird der Ausbau geplant. Die niedersächsische Landesregierung will einen zweiten Container-Terminal. Erst einmal wird aber der Bedarf geprüft.

Klaus Wallbaum 11.12.2012