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Panorama Zwei Tote bei Busunfall auf A 24
Mehr Welt Panorama Zwei Tote bei Busunfall auf A 24
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20:06 26.06.2009
Bei einem schweren Busunglück sind am Freitag auf der Autobahn 24 in Schleswig-Holstein zwei Menschen ums Leben gekommen. Quelle: ddp

Eine Frau schwebte am Nachmittag noch in akuter Lebensgefahr. Nach bisherigen Ermittlungen war der 32-jährige Fahrer kurzzeitig eingenickt. Zuerst hatte die Polizei angenommen, dass der zweite Fahrer, ein 49-jähriger Pole, hinter dem Lenkrad gesessen hatte. Bei den Insassen handelt es sich nach Angaben einer Ratzeburger Polizeisprecherin um Erwachsene, Kinder waren nicht an Bord. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser und in Kliniken nach Hamburg gebracht, darunter ins Unfallkrankenhaus Boberg.

Der Bus war auf der A 24 in Richtung Hamburg unterwegs, als er um kurz vor 5.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Talkau und Schwarzenbek Grande (Kreis Herzogtum Lauenburg) plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abkam, in den Graben rutschte und auf die rechte Seite kippte. Zwei Frauen starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer erlitt einen schweren Schock.

Der Bus wurde bei dem Unfall schwer beschädigt, wie die Polizeisprecherin sagte. Deshalb gestaltete sich die Bergung der Toten und die Rettung der Verletzten sehr schwierig. Weil Reiseunterlagen, Gepäck und Ausweispapiere durch den Unfall weit verstreut wurden, blieb bis zum Nachmittag noch unklar, wie viele Passagiere sich zum Zeitpunkt des Unfalls überhaupt an Bord befunden hatten.

Ursprünglich waren Retter und Polizei am Unfallort von 28 Insassen ausgegangen. Möglicherweise handle es sich aber nur um 20 Passagiere und die beiden Fahrer, sagte die Polizeisprecherin. Eventuell seien zehn Passagiere bereits in Berlin ausgestiegen. Auch die Identität der beiden Toten und einer weiteren Frau war vorerst noch unklar. Die Polizei geht aber davon aus, dass sich in dem Bus ausschließlich polnische Staatsangehörige befanden.

Auch die genaue Reiseroute des Busses war zunächst nicht bekannt. Offenbar hatte der Bus von Polen kommend in Berlin Station gemacht und Fahrgäste abgesetzt. Danach sollte es mit einem weiteren Zwischenstopp in Hamburg möglicherweise nach Bremen gehen, sagte die Sprecherin. Das Deutsche Rote Kreuz richtete für Angehörige der Businsassen eine Telefonhotline unter der Nummer 04541-864423 ein, unter der ein polnischsprachiger DRK-Mitarbeiter Auskunft gibt.

Wegen der Bergungsarbeiten wurde die Autobahn für mehr als drei Stunden voll gesperrt. Mehr als 100 Feuerwehrleute, Polizisten und Ärzte waren im Einsatz. Der Reisebus wurde nach der Bergung für weitere Untersuchungen sichergestellt.

ddp

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