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Panorama Zahl der Infektionen mit Hantavirus gestiegen
Mehr Welt Panorama Zahl der Infektionen mit Hantavirus gestiegen
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09:50 11.09.2017
Überträgt das Hantavirus: die Rötelmaus.
Überträgt das Hantavirus: die Rötelmaus. Quelle: dpa
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Hannover

Übertragen würde das Virus über Speichel, Urin und Kot von infizierten Rötelmäusen. Betroffene sind meist bei der Haus- oder Gartenarbeit damit in Kontakt gekommen. Die Symptome ähneln denen einer Grippe: Es treten Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Wird das Hantavirus allerdings nicht erkannt, kann das die Nieren schädigen. Eine Impfung gegen das Virus gibt es nicht.

Mit ein paar einfachen Verhaltensmaßnahmen lässt sich die Gefahr einer Infektion aber reduzieren: Da die meisten Menschen sich mit kontaminierten Staub infizieren, sollte kein Staub aufgewirbelt werden. Auch ein Atemschutz bei Arbeiten auf dem Dachboden oder im Schuppen hilft. Außerdem sollten die Nager im direkten Wohnumfeld bekämpft werden. Die Rötelmäuse können auch dadurch fern gehalten werden, indem Lebensmittel sicher gelagert werden, sodass sie die Tiere gar nicht erst anlocken.