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Panorama Wrack der „Costa Concordia“ bewegt sich
Mehr Welt Panorama Wrack der „Costa Concordia“ bewegt sich
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11:07 20.01.2012
Weil sich die „Costa Concordia“ wieder bewegt hat, wurde die Suche nach Vermissten am Freitag unterbrochen.
Weil sich die „Costa Concordia“ wieder bewegt hat, wurde die Suche nach Vermissten am Freitag unterbrochen. Quelle: dpa
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Giglio/Rom

Trotz Sonnenschein und wenig Wind ist die Suche nach Vermissten in der havarierten „Costa Concordia“ am Freitagmorgen erneut unterbrochen worden. Das Schiff bewege sich wieder, teilten Rettungsmannschaften auf der Insel Giglio mit. Im Laufe des Vormittags soll über das weitere Vorgehen beraten werden. Vermutlich haben Unterwasserströmungen am frühen Morgen Bewegung in das Schiff gebracht. Um den Ozeanriesen zu stabilisieren, gibt es Pläne, den 290 Meter langen Koloss mit Hebeseilen an den Felsen festzumachen.

Die Zeit drängt, da sich von Norden her ein heftiges Unwetter nähert. Sturm und hohe Wellen könnten den Luxusliner, in dem immer noch mehr als 20 Vermisste - darunter 12 Deutsche - vermutet werden, weiter absacken lassen. Das Schiff droht dann über eine Unterwasserklippe in die Tiefe zu sinken. Jede Bewegung des vor der toskanischen Insel gekenterten Kreuzfahrtschiffes werde auch mit Satellitenaufnahmen verfolgt, heißt es.

Unklar ist damit, wann die niederländische Spezialfirma Smit mit dem Abpumpen des Treibstoffs beginnen kann. Der Beginn der Aktion war für diesen Freitag geplant. Allerdings können diese Arbeiten aus Sicherheitsgründen erst beginnen, wenn sich keine Retter mehr an Bord befinden. 

Notfallnummern für Angehörige:

Krisenstab des AA: (030) 5000-0

Konsularteams der deutschen Botschaft in Italien: 0039 06 492 131

Costa Concordia Notfallnummer: (040) 57-0121314 

dpa

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