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Panorama Bedrohte Forscher sollen Stipendien erhalten
Mehr Welt Panorama Bedrohte Forscher sollen Stipendien erhalten
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06:53 30.06.2017
Niedersachsens Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic (2.v.r.), besichtigt im vergangenen Jahr ein neues Labor des Forschungszentrums für Alzheimer und Demenz in Göttingen. Quelle: dpa
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Für das Programm sollen 2 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die dreijährigen Forschungsstipendien richten sich an Wissenschaftler, die geflohen sind, vertrieben wurden oder in ihrem Heimatland an der Wahrnehmung ihrer Rechte gehindert werden. Forschungseinrichtungen und Hochschulen können sich gemeinsam mit ihnen kurzfristig bewerben.

„Aktuell erleben wir an vielen Orten dieser Welt eine Zunahme von Repressionen gegen die Wissenschaft“, sagte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne). Ihr Ministerium hatte nach der Einschränkung der Reisefreiheit und angesichts der angespannten Lage in der Türkei die Verlängerung befristeter Arbeitsverträge und Stipendien für die 59 türkischen Wissenschaftler an niedersächsischen Hochschulen erwogen. Drei davon nahmen das Hilfsangebot an. Zwischen niedersächsischen und türkischen Hochschulen bestehen insgesamt gut 100 Kooperationsbeziehungen.

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