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Panorama Wieder Vorfall mit Reizgas in der Schule
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07:01 03.03.2016
Von Heiko Randermann
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Salzgitter/Hannover

„Reizgas, Pfefferspray und Co. sind keine Spielzeuge. Diese Mittel sind gefährlich und gehören nicht in die Schule“, sagte Heiligenstadt. „Wer es versprüht, kann erheblichen Schaden anrichten.“ Die Wirkstoffe reizten Schleimhäute und Atemwege, könnten zu Panik und Orientierungslosigkeit führen und bei Allergikern einen Schock auslösen. Auch Schreckschuss- oder Signalwaffen dürfen nicht in die Schule gebracht werden. Wer dagegen verstößt, dem drohen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen.

Bei dem Vorfall am Mittwoch in Salzgitter hatte der 16-Jährige das Reizgas in einem Klassenzimmer versprüht. Vier Mädchen erlitten Atemwegsreizungen, drei von ihnen mussten ins Krankenhaus.

Erst in der vergangenen Woche hatte ein zwölfjähriges Mädchen an der Freien Christlichen Schule im ostfriesischen Moormerland Reizgas versprüht. Die Schule musste evakuiert werden, 38 Schüler wurden verletzt. Im Januar erlitten 47 Schüler der Gerhart-Hauptmann-Realschule in Hannover Atemwegsreizungen, weil eine 16-Jährige Pfefferspray versprüht hatte. Weitere Vorfälle gab es im Januar in Einbeck und Gifhorn. Nach den Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht sind die Verkaufszahlen von Reizgas überall in Deutschland deutlich angestiegen.

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