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Panorama Bauern wollen wolfsfreie Regionen
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22:16 14.11.2016
Besonders Jungtiere gehören immer wieder zu den Opfern von Wolfsangriffen. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Vorfälle wie in Cuxhaven, wo hintereinander mehrere Rinder von Wölfen gerissen wurden, zeigten, dass man mittlerweile in einigen Teilen Niedersachsens vor einer Entscheidung stehe, „ob man flächendeckend Weidetierhaltung opfern wolle für Wolfsrudel, die hierzulande definitiv keine ökologische Bedeutung haben“, so Niemann. Insofern dürfe es bei der Wolfsdebatte nunmehr keine Tabus mehr geben – weder hinsichtlich des Jagdrechts noch hinsichtlich von Artenschutzbestimmungen.

Diese Mitteilung sorgte gestern für einiges Erstaunen, denn der Verband wird eher als ökofreundlich gesehen, wenngleich er neben Biobauern auch konventionelle Landwirte vertritt. Die AbL zieht unter anderem gegen das Freihandelsabkommen TTIP, Gentechnik und große Mastbetriebe zu Felde.

Auch das Landvolk sieht einen Konflikt: „Einerseits wollen wir Weidetierhaltung, andererseits auch den Wolf – das beißt sich“, sagt Sprecherin Gabi von der Brelie. Der Forderung, die Wölfe abzuschießen, um sie aus bestimmten Regionen fernzuhalten, will sich der Verband allerdings nicht anschließen. Auch die Landesregierung lehnt das ab. „Eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht würde am Schutzstatus nichts ändern“, sagte ein Sprecher von Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne). Das Land brauche auch keine wolfsfreien Regionen, sondern werde weiterhin darauf setzen, Schutzvorrichtungen zu bezahlen und Weidehalter zu entschädigen.

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