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Panorama Wegen Coronavirus: Junge Mutter darf mit Kinderwagen nicht in Aldi-Filiale
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22:18 25.03.2020
In Zeiten der Corona-Krise werden nicht wenige Supermärkte von Security-Mitarbeitern kontrolliert, die darauf achten, dass sich nicht zu viele Menschen zeitgleich in der Filiale aufhalten. (Symbolbild) Quelle: imago images/Future Image

In Zeiten der Corona-Krise werden einige Supermärkte von Security-Mitarbeitern kontrolliert. Sie achten darauf, dass sich nicht zu viele Menschen zeitgleich in der Filiale aufhalten. Darüber hinaus sollen sie ein Auge darauf haben, dass die Kunden den derzeit geltenden Mindestabstand zueinander einhalten, um sich und andere vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen.

Die Erfahrung jedoch, die eine Frau in einer Aldi-Filiale machte, sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Die junge Mutter, die ihr Baby bei sich hatte, wurde von einem Mitarbeiter des Security-Teams nicht in die Filiale gelassen. Der Grund: kein Zutritt für Kinderwagen.

“Kinder nur in Babyschale oder im Einkaufswagen”

Bei Facebook machte die junge Frau ihrem Ärger Luft und forderte eine Stellungnahme des Discounters: “Ich wurde von einem sehr unfreundlichen Türsteher mit den Worten ‘Kinder nur in der Babyschale oder im Einkaufswagen und nicht im Buggy zur Sicherheit von Ihnen und den Verkäufern’ abgewiesen.”

Sehr geehrtes ALDI-Süd-Team,ich bin gerade vom Einkaufen zurück und hätte gern eine Erklärung für das, was ich gerade...

Gepostet von Franziska Dahnke am Montag, 23. März 2020

Allem Verständnis wegen der herrschenden Sicherheitsmaßnahmen bezüglich des Coronavirus zum Trotz stellt die Frau die Frage, welchen Unterschied es mache, ob sie mit ihrer Tochter im Buggy oder im Kindersitz im Wagen in den Supermarkt gehe.

In ihrem Facebook-Beitrag bittet sie Aldi um eine Antwort – und erhält diese auch: “Es kann vorkommen, dass in einzelnen Filialen der Eintritt nur mit Einkaufswagen möglich ist, damit ein bestimmter Abstand zum Vordermann eingehalten wird. Deshalb wurde vermutlich darauf hingewiesen, den Einkaufswagen, auch für dein Kind, zu nutzen. Dies wird bei uns regional unterschiedlich geregelt. Für die Unfreundlichkeit meines Kollegen möchte ich mich entschuldigen und hoffe auf dein Verständnis in dieser Ausnahmesituation”, heißt es in der Antwort auf den Beitrag.

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Community zeigt Verständnis für Discounter

Die Facebook-Nutzer zeigen in Zeiten des Coronavirus Verständnis für die Maßnahmen des Discounters. Dass das Unternehmen versucht, Hygieneregeln zu befolgen und Mindestabstände zwischen den Kunden zu gewährleisten, wird von den meisten Nutzern als positive Maßnahme gewertet.

Der Hamster in uns: Panikkäufe und Corona

RND/liz

Der Artikel "Wegen Coronavirus: Junge Mutter darf mit Kinderwagen nicht in Aldi-Filiale" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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