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Panorama Was tun, wenn die Welt untergeht?
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18:10 17.12.2012
Weltuntergang? Mit dieser Überlebenskugel, die ein Geschäftsmann aus China vertreibt, sollte die Apokalypse kein Problem mehr sein. Quelle: afp
Guatemala

In dieser Woche soll es so weit sein. Am Freitag, dem 21. Dezember, so sind Propheten und Apokalyptiker überzeugt, geht die Welt unter. Die düsteren Vorhersagen hängen mit dem alten Kalender der Maya zusammen. Demnach enden am Freitag gleich mehrere Zeitabschnitte zugleich. Zwar sprechen die allermeisten Experten von einer Missinterpretation des Kalenders und warnen dringend davor, nun überstürzt die Arbeitsstelle zu kündigen, die Ersparnisse zu verbraten und auf das Ende der Welt zu warten.

Nur können sie eben auch nicht beweisen, dass wir am Sonnabend noch da sind. Deshalb gibt es rund um den Globus Vorbereitungen auf den Untergang der Welt: In der chinesischen Provinz Sichuan verbreitet sich das Gerücht, nach dem 21. Dezember werde zunächst drei Tage lang Dunkelheit herrschen. Prompt waren einem lokalen Fernsehsender zufolge Kerzen und Streichhölzer ausverkauft. Gleichzeitig wurden nun mehrere chinesische Propheten festgenommen – wegen der „Verbreitung katastrophaler Gerüchte“. Ein chinesischer Geschäftsmann verkauft riesige Überlebenskugeln, in denen man den Untergang der Welt überleben soll.

Der Vatikan bezeichnete die Untergangsspekulationen als falsch. Sie seien es  „noch nicht einmal wert, darüber zu diskutieren“, betonte der Chefastronom des Vatikans, José Funes. Und die US-Raumfahrtbehörde Nasa informierte auf ihrer Homepage: Die Welt werde nicht untergehen. Nicht einmal ein Meteoriteneinschlag sei in Sicht.

Doch nicht alle wollen sich auf die offiziellen Beteuerungen verlassen. Ein Dorf in Südfrankreich gilt als sicherer Zufluchtsort bei Weltuntergang. Dort soll der Berg Pic de Bugarach nahe der Pyrenäen vom Weltuntergang verschont bleiben. Unter der Bergkante liegt demnach eine Startbahn für Außerirdische. Von da nähmen fremde Wesen Auserwählte mit ins sichere All. Um den Ansturm von Menschen zu stoppen, hat die Regierung angeordnet, den Berg in dieser Woche für Touristen abzuriegeln. In der Region werden Appartements zu gewissermaßen astronomischen Preisen angeboten: eine Vier-Zimmer-Wohnung für 1500 Euro, ein Zelt für 450 Euro pro Tag.

Und in der Heimat der Maya? In Guatemala laufen die Vorbereitungen für das Datum schon das ganze Jahr. Schließlich endet dann die Periode des alten Kalenders. Vom Weltuntergang ist bei den Maya aber nicht die Rede. Sie freuen sich einfach auf den neuen Kalender. Es wird der 14.

dpa/naw

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