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Panorama Angeklagter gesteht Brandstiftung in Flüchtlingsheim
Mehr Welt Panorama Angeklagter gesteht Brandstiftung in Flüchtlingsheim
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12:11 22.01.2018
Der Angeklagte im Landgericht Braunschweig. Dem 22-Jährigen wird schwere Brandstiftung in einem Flüchtlingsheim vorgeworfen. Quelle: dpa
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Braunschweig

 Seine Tat im vergangenen Sommer habe sich aber nicht gegen die Bewohner der Unterkunft gerichtet, sondern sei eine Reaktion auf einen Streit mit seiner Freundin gewesen. Weil ein Bewohner der Unterkunft das Feuer bemerkte, konnte es sich nicht groß ausbreiten. Der Bewohner zog sich leichte Brandwunden zu, weitere Verletzte gab es nicht.

Der angeklagte 22 Jahre alte Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes räumte ein, dass er ein brennendes Handtuch in eine der Wohnungen in dem Flüchtlingsheim geworfen habe. Nach einem Telefonat mit seiner Freundin habe er Wut abbauen müssen, sagte der Mann und entschuldigte sich mehrfach für seine Tat. „Es tut mir leid.“ Ein Betreuer des 22-Jährigen berichtete von schweren persönlichen Problemen des Angeklagten, der im Leben oft überfordert sei. In dem Prozess sollen vier weitere Zeugen gehört werden.

Von dpa