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Panorama Viernheimer Geiselnehmer kam aus Niedersachsen
Mehr Welt Panorama Viernheimer Geiselnehmer kam aus Niedersachsen
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16:09 24.06.2016
Wie sich im Nachhinein herausstellte, hatte der Geiselnehmer nur ein Schreckschussgewehr bei sich, als er von der Polizei getötet wurde. Quelle: Andreas Arnold
Darmstadt

Der Geiselnehmer, der von der Polizei am Donnerstag im südhessischen Viernheim erschossen wurde, hatte keine scharfe Waffe bei sich. Das gab die Staatsanwaltschaft in Mannheim am Freitag bekannt. Die Granaten entpuppten sich als Attrappen, das Gewehr als Schreckschusswaffe.

Motiv bleibt unbekannt

Das Motiv des Geiselnehmers bleibt am Freitag weiter unklar. "Wir haben noch keine Hinweise", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Anhaltspunkte für einen politischen oder terroristischen Hintergrund gebe es nicht.

Zur Identität gab die Polizei bisher lediglich bekannt, dass es sich um einen 19-Jährigen handelte. Der gebürtige Mannheimer habe zuletzt in Niedersachsen gewohnt. Weitere Einzelheiten zum Täter – auch seinen genauen Wohnort – nannte die Staatsanwaltschaft mit Blick auf die Ermittlungen nicht.

Nach Informationen der Aller-Zeitung stammt der Deutsch-Italiener aus dem Landkreis Gifhorn. Er soll mit seinem Freund in Sassenburg gelebt haben. Unklar blieb aber, ob er noch zur Schule ging, studierte oder berufstätig war und warum er sich im Raum Viernheim aufhielt.

Verwirrter Einzeltäter?

Aus Sicherheitskreisen heißt es, es handle sich aller Wahrscheinlich nach um einen verwirrten Einzeltäter. Dazu äußerste sich die Staatsanwaltschaft zunächst nicht.

Der Geiselnehmer war von der Polizei am Donnerstag in einem Kinokomplex erschossen worden, nachdem er 18 Geiseln – darunter mehrere Kinder – bedroht hatte. Sie konnten unverletzt befreit werden.

Von Uwe Stadtlich/RND/nhr

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