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Panorama Vierfachmord wird immer rätselhafter
Mehr Welt Panorama Vierfachmord wird immer rätselhafter
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12:21 10.09.2012
Das Gebiet um das Haus der Opfer-Familie wurde am Montag von der britischen Polizei evakuiert.
Das Gebiet um das Haus der Opfer-Familie wurde am Montag von der britischen Polizei evakuiert. Quelle: dpa
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London

Grund seien Sorgen um Gegenstände, die bei der Durchsuchung des Hauses gefunden wurden, hieß es von der Polizei. Genauere Informationen gab es zunächst nicht.

Bei der Bluttat waren am Mittwoch ein Ehepaar, eine Großmutter sowie ein Radfahrer erschossen wurden. Ein sieben und ein vier Jahre altes Mädchen überlebten. Von ihnen erhofft sich die Polizei wichtige Hinweise zu den Umständen der rätselhaften Tat.

Die Ermittler fanden am Tatort 25 Patronenhülsen. Jedem Opfern sei zweimal in den Kopf geschossen worden. Das habe eine Obduktion der Leichen ergeben, sagte Maillaud weiter. Hinweise zur Tatwaffe oder anderen Details wollten die Ermittler nicht geben. Die Aktion soll nicht länger als 30 Sekunden gedauert haben. Möglicherweise schossen mehrere Täter. Die Umstände haben zu Medienspekulationen über einen Auftragsmord geführt.

Die Polizei teilte mit, alles sei möglich von einem Familiendrama über einen missglückten Raubüberfall bis hin zu einer rassistisch motivierten Straftat. Drei der vier Opfer stammen ursprünglich aus dem Irak. Unterdessen hat eines der beiden überlebenden Mädchen seine Eltern als Opfer identifiziert. Die Tat habe die Vierjährige nicht gesehen, nur gehört. Sie überlebte, weil sie sich über Stunden unter der Leiche ihrer Mutter versteckte.

Am Sonntag sollte sie mit zwei Verwandten und einem britischen Sozialarbeiter nach Großbritannien zurückkehren, wie verschiedene französische Medien berichteten. Ihre sieben Jahre alte Schwester lag weiterhin in einem künstlichen Koma. Nach einer zweiten Operation ist sie jedoch nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht mehr in Lebensgefahr.

dpa/r.

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