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Panorama Verwirrung um vermeintliche Rohrbombe in Bonn
Mehr Welt Panorama Verwirrung um vermeintliche Rohrbombe in Bonn
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17:59 10.12.2012
Die Polizei untersucht den Fundort der Rohrbombe im evakuierten Bonner Hauptbahnhof. Quelle: dpa
Bonn

Funktionsfähige Bombe oder Attrappe: Eine verdächtige Tasche im Bonner Hauptbahnhof hat am Montagnachmittag einen Bombenalarm und einen Großeinsatz der Polizei nach sich gezogen. Bis in den Abend war unklar, was die Tasche genau enthielt. Die Bundespolizei ging einige Stunden nach dem Alarm von einer Attrappe aus. Experten untersuchten das Behältnis, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei am Abend.

Die Kölner Polizei erklärte dagegen, es sei noch unklar, ob es sich um eine Bombe oder eine Attrappe handelte. Ein Polizeisprecher betonte, es habe seit dem Fund gegen 14.00 Uhr zu keinem Zeitpunkt Hinweise auf Verletzte oder Schäden gegeben.

Nach ersten Medienberichten sollen Zeugen gesehen haben, wie drei junge Männer eine Tasche abstellten. Die Kölner Polizei äußerte sich auch dazu nicht. „Ob das stimmt, müssen wir erst rausfinden“, sagte ein Sprecher.

Nach Angaben der Bundespolizei war die verdächtige Tasche zunächst mit Wasser beschossen worden, aber nicht explodiert. Die Kölner Polizei, die später zusätzlich die Zuständigkeit übernahm, bestätigte dies aber nicht. Ob die Sprengung erfolgte oder nicht, wurde ebenfalls nicht mitgeteilt.

Der Bahnhof war über mehrere Stunden abgeriegelt. Einige Züge konnten zwar durchfahren, es hielten aber keine, wie die Bahn mitteilte. Der Zugverkehr war massiv behindert. Einem Sprecher der Deutschen Bahn zufolge musste der Fernverkehr rechtsrheinisch umgeleitet werden.

Nach der Vollsperrung durften die Passagiere den Bahnhof am Abend wieder betreten. Erste Gleise wurden freigegeben, wie Augenzeugen berichteten. An den Gleisen 4 und 5 fließe der Nahverkehr wieder. Einige Fernverkehrszüge mussten aber weiter umgeleitet werden, weil zwei Gleise gesperrt blieben. Dort war die verdächtige Tasche gefunden worden.

frx/dpa/dapd

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