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Panorama Verabredung zum Mord per SMS
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17:25 19.12.2012
Im Landgericht Ellwangen warten die Angeklagten Rene G. (l) und Gerhard K. auf den Prozessbeginn. Quelle: dpa
Ellwangen

Die Staatsanwaltschaft forderte am Mittwoch vor dem Landgericht Ellwangen (Baden-Württemberg) etwa für den mutmaßlichen Ideengeber aus Heidenheim fünf Jahren und vier Monate Haft. Die ermittelten Handynachrichten sprächen ganz klar für eine ernsthafte Tatplanung, sagte Staatsanwalt Jens Weise in seinem Plädoyer.

Die Verteidigung verlangte Freispruch, da es bei der Verabredung nur um sexuelle Fantasien und Rollenspiele gegangen sei. Jedoch müssen die drei Männer wegen des Besitzes von kinderpornografischen Schriften mit Strafen rechnen - hier stimmten auch die Verteidiger zu. Das Urteil sollte gegen 13.00 Uhr gesprochen werden.

Die Männer waren alle zuletzt arbeitslos und gaben „Langeweile“ und „Neugier“ als Gründe für ihr Tun an. Sie hatten sich im SMS-Chat eines Privatsenders kennengelernt. Sie wollten demnach im Sommer zwei Frauen und ein kleines Kind entführen, vergewaltigen und umbringen. Sie wurden Ende Juni festgenommen, noch bevor irgendetwas geschah.

dpa

Der Sohn der ermordeten Küsterin von Braunlage im Harz war vermutlich doch nicht an dem Verbrechen beteiligt. Der 20-Jährige sei aus der Untersuchungshaft entlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwoch mit.

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