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Panorama VW-Krise: Forscher bekommen deutlich weniger Geld
Mehr Welt Panorama VW-Krise: Forscher bekommen deutlich weniger Geld
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00:16 05.05.2016
Von Michael B. Berger
Quelle: dpa/Symbolfoto
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Hannover

Das Land, das 20  Prozent der VW-Stammaktien hält, reicht gut die Hälfte der Dividendeneinnahmen an die Volkswagenstiftung weiter, die mit dem Geld Forschungsprojekte fördert. Allein im vergangenen Jahr flossen 145 Millionen Euro Dividende an die Stiftung, im Jahr zuvor knapp 130 Millionen Euro. Weil in diesem Jahr wegen der Abgas-Affäre nur noch eine Mini-Dividende auf die VW-Aktien ausgezahlt wird, gehen nur noch 3 Millionen Euro an die Volkswagenstiftung, die damit deutlich weniger Geld für die Wissenschaftsförderung zur Verfügung hat.

Für die gezielte Förderung von Forschungsprojekten setzt das Land Mittel aus dem Landeshaushalt und dem sogenannten „niedersächsischen Vorab“ der Volkswagenstiftung ein. Die VW-Dividende macht normalerweise den größten Teil des Vorabs aus, das im vergangen Jahr noch bei 154 Millionen Euro lag. Für dieses Jahr wird sich die Summe auf 30 Millionen Euro reduzieren. Laufende Projekte seien aber vollständig durchfinanziert, betonte das Wissenschaftsministerium, doch für die Zukunft werde man Abstriche machen müssen. „Wir werden die Prioritäten neu ordnen müssen“, meinte Jan Haude, Sprecher des Ministeriums. Wichtige Projekte wie „Holen und Halten“, mit denen man renommierte Wissenschaftler an Niedersachsen binden wolle, würden auf keinen Fall zusammengestrichen.

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