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Panorama Ukrainischer Innenminister randaliert am Frankfurter Flughafen
Mehr Welt Panorama Ukrainischer Innenminister randaliert am Frankfurter Flughafen
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09:34 06.05.2009
Beamte der Bundes- und Landespolizei hinderten Juri Luzenko und seinen ebenfalls stark alkoholisierten 19-jährigen Sohn am Weiterflug nach Südkorea. Quelle: Armend Nimani/afp
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Es sei zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen, nachdem die Lufthansa den stark alkoholisierten Politiker und seinen Sohn am Weiterflug gehindert hätte, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei auf ddp-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung (Mittwochausgabe).

Luzenko war nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers am Montagmittag aus Kiew kommend in Frankfurt gelandet. Die vierköpfige Delegation wollte am Abend nach Seoul weiterfliegen. Der Kapitän weigerte sich dann aber, den alkoholisierten und „sehr lauten“ Minister mitzunehmen. Danach sei es zu Auseinandersetzungen gekommen, bei denen auch ein Mobiltelefon geworfen wurde.

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Zur Ausnüchterung seien Luzenko und sein Sohn dann auf das Flughafenrevier gebracht worden. Wie stark alkoholisiert der Innenminister war, wollte die Polizei aufgrund des Diplomatenstatus von Luzenko nicht sagen. Am Dienstagabend konnten Luzenko und sein Sohn dann den Weiterflug nach Seoul antreten. Dabei habe der hochrangige Politiker nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers wieder „einen vernünftigen Eindruck“ gemacht.

ddp