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Panorama US-Präsident Barack Obama besucht New Jersey nach Sturm „Sandy“
Mehr Welt Panorama US-Präsident Barack Obama besucht New Jersey nach Sturm „Sandy“
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11:12 01.11.2012
US Präsident Barack Obama begrüßt in Washington Mitarbeiter des Roten-Kreuzes. Quelle: dpa
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Washington

Milliardenschäden und bis zu 50 Tote: Nach dem Jahrhundertsturm „Sandy“ haben an der US-Ostküste die Aufräumarbeiten voll begonnen. New York bemühte sich am Mittwoch um eine Rückkehr in den Alltag. In der Metropole war zuvor der öffentliche Verkehr zusammengebrochen, U-Bahnschächte liefen voll Salzwasser. Ein drängendes Problem bleiben die massiven Stromausfälle. Das „Wall Street Journal“ berichtete auch von Plünderungen. US-Präsident Barack Obama wurde am Mittwoch im schwerbeschädigten Küstenort Atlantic City erwartet.

Zusammen mit Gouverneur Chris Christie will Obama sich im Bundesstaat New Jersey ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung machen. Christie sprach am Dienstagabend (Ortszeit) von einer „Verwüstung, wie ich sie noch nie gesehen habe“.

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Die Pause im US-Wahlkampf ist damit vorbei. Bereits an diesem Mittwoch wollte auch der republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney den „Waffenstillstand“ beenden und in Florida mehrere Wahlkampfveranstaltungen abhalten. Gewählt wird am 6. November.

Die Zahl der Toten steigt nach Medienberichten weiter. Allein in der Stadt New York seien inzwischen 22 Opfer registriert, berichtete die „New York Times“ am Mittwoch. Insgesamt gebe es in den Sturmregionen bis zu 50 Tote, heißt es in anderen Quellen. Der TV-Sender CNN sprach allerdings weiter von 33 Toten. Am Montagabend (Ortszeit) war „Sandy“ in New Jersey auf die Küste der USA getroffen.

Die Sachschäden dürften nach Schätzungen von Wirtschaftsfachleuten bis zu 20 Milliarden Dollar (15,5 Milliarden Euro) betragen. Obama machte Druck auf Elektrizitätsunternehmen. Bei einem Treffen mit Chefs von Energiefirmen im Weißen Haus habe Obama betont, dass die Wiederherstellung der Stromversorgung oberste Priorität habe, teilte das Weiße Haus am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Nach CNN-Angaben waren gut 24 Stunden nach dem Durchzug von „Sandy“ an der Ostküste weiter sieben Millionen Menschen ohne Strom.

In New York sollten im Laufe des Mittwochs wieder erste Fähren fahren. Die Verbindungen nach New Jersey würden teilweise wieder aufgenommen, teilte die zuständige Behörde am späten Dienstagabend (Ortszeit) mit. Wann auch die Fähren über den East River wieder in Betrieb gehen können, die die Insel Manhattan zum Beispiel mit dem Stadtteil Brooklyn verbinden, sagte die Behörde nicht.

Die Flughäfen John-F.-Kennedy und Newark sollten ebenfalls wieder arbeiten, La Guardia bleibt vorerst geschlossen. Bahnbetreiber Amtrak kündigte an, den Fernzugbetrieb wieder aufzunehmen, wenn auch mit großen Einschränkungen.

Die Veranstalter des New-York-Marathons sind nach dem Wirbelsturm weiter zuversichtlich, den Lauf - einen der berühmtesten Laufwettkämpfe der Welt - wie geplant am Sonntag starten zu können. Man setze die Vorbereitungen fort, teilte Renndirektorin Mary Wittenberg mit. Erwartet werden 47.000 Sportler aus aller Welt.

Andere Regionen müssen „Sandy“ noch überstehen: In den Höhenlagen der Appalachen in West Virginia brachte der Wirbelsturm bis zu einen Meter Schnee. Auch in der Metropole Chicago waren die Folgen zu spüren: Hier peitschten Winde den Lake Michigan auf.

dpa

Dieser Artikelt wurde aktualisiert.

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