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Panorama „Im Himmel der weißen Tiger“
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15:53 26.03.2014
Foto: "Im Himmel der weißen Tiger": Der berühmteste Tiger des Magier-Duos Siegfried & Roy, Montecore, ist gestorben.
"Im Himmel der weißen Tiger": Der berühmteste Tiger des Magier-Duos Siegfried & Roy, Montecore, ist gestorben. Quelle: dpa (Archiv)
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Las Vegas

Siegfried & Roys berühmtester Tiger ist tot. Montecore, sein „geliebter 17 Jahre alter weißer Tiger, Freund und Bruder“, sei am Mittwoch der vergangenen Woche verendet, wie der deutsche Dompteur und Magier Roy Horn (69) jetzt auf der Facebook-Seite des Duos mitteilte. Obwohl der Tiger ihn vor gut zehn Jahren lebensgefährlich verletzte und er noch heute unter den Folgen leidet, sprach Horn von „seinem Lebensretter“.

Das Tier sei jetzt mit seinen Geschwistern „im Himmel der weißen Tiger“, schrieb Horn. „Ich werde ihn furchtbar vermissen. Aber ich habe meine Erinnerungen und ich weiß, dass er jetzt im Himmel mit seinen Brüdern und Schwestern spielt.“

Montecore hatte Horn im Oktober 2003 auf der Bühne des Mirage-Hotels in Las Vegas lebensgefährlich verletzt. Doch der Deutsche hatte die Raubkatze stets verteidigt und tat es auch jetzt wieder. „Er war es, der mich in Sicherheit gezogen hat, nachdem mir auf der Bühne wegen schwachen Blutdrucks schwindlig geworden war. Er hat mich da rausgeholt, so das mir die Notärzte helfen konnten.“

Aus Sicht der Ärzte überlebte der gebürtige Norddeutsche „wie durch ein Wunder“ die schwere Bisswunde, Schlaganfälle und eine Gehirnoperation. Der Unfall zwang Horn und seinen Partner Siegfried Fischbacher (74) in den vorzeitigen Ruhestand. Horn, der zunächst halbseitig gelähmt war, kann inzwischen wieder ohne fremde Hilfe laufen.

„Ich erinnere mich an die Worte meiner Mutter, wenn jemand gestorben war: Sie haben uns nie wirklich verlassen, sie sind nur vorausgegangen“, schrieb Horn. Der „Secret Garden“, das Gehege der früheren Magier, fühle sich für ihn leer an. Allerdings seien da noch elf weitere weiße Tiger, zwei weiße Löwen, zwei schwarze und zwei gefleckte Panther.

„Der Frühling liegt in der Luft und die Dinge können sich ändern. Schließlich haben wir mindestens zwei Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter und das gibt mir Hoffnung auf eine neue Generation.“

dpa

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