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Panorama Tierschutzpartei zeigt Minister Wenzel an
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13:19 30.04.2016
Nach "Kurti"-Abschuss: Anzeige gegen Stefan Wenzel.
Nach "Kurti"-Abschuss: Anzeige gegen Stefan Wenzel. Quelle: NLKWN/dpa/Montage
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Hannover

Die Anzeige sei bei der Polizeiinspektion Harburg gestellt worden, die diese nun weiterleite. Wolf "Kurti" war am Mittwochabend bei Bad Fallingbostel erschossen worden. Weil er sich mehrmals Menschen bis auf kurze Entfernung genähert hatte und auch eine "Vergrämungsaktion" im März ohne nachhaltige Wirkung blieb, entschied das niedersächsische Umweltministerium, das Tier töten zu lassen.

Das getötete Wildtier sei gesund gewesen und weder gebrechlich, krank oder alt, kritisierte Jung. Nichts sei darüber bekannt, dass der Wolf jemals einem Menschen gegenüber aggressiv aufgetreten sei. Ein vermeintlicher Angriff auf einen Hund habe abgewehrt werden können. Auch dass sich der Wolf dabei verscheuchen ließ, spreche dafür, dass er Menschen gegenüber nicht aggressiv sei. Zudem habe der Sender des Wolfs zum Zeitpunkt des Zwischenfalls nicht bestimmt werden, unterstrich Jung. "Es muss eine lückenlose Dokumentation des Falles anhand der Senderdaten erfolgen", forderte die Parteivorsitzende. Zudem stehe ein Tier mit Sender unter besonderer Kontrolle und ganz besonderem Schutz.

Die Partei Ethia mit Sitz in Hamburg will eigenen Angaben zufolgende "gravierende Veränderungen" zum Nutzen einer lebenswerten Umwelt für Menschen und Tiere bewirken.

epd

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