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Panorama Tief Xavier sorgt für kräftige Unwetter - so ziehen die Gewitter nun in den Norden
Mehr Welt Panorama Tief Xavier sorgt für kräftige Unwetter - so ziehen die Gewitter nun in den Norden
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13:30 07.08.2019
Eine Passantin versucht, sich mit ihrem Regenschirm vor den Regenmassen in Schutz zu bringen. Quelle: imago stock&people
Hannover

Strahlend blauer Himmel und Temperaturen über 30 Grad gehören erst einmal der Vergangenheit an. Das Tief Xavier bringt Regen und kühle Temperaturen. Im Süden und Südwesten Deutschlands haben am Dienstagabend schwere Sommergewitter getobt. Regen, Blitz und Donner fegten über Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Keller standen unter Wasser, Bäume stürzten um und Strommasten wurden beschädigt. Die Unwetter führten zu mehreren schweren Unfällen.

Gewitter ziehen nach Norden

Auch am Mittwoch ziehen bis in die Nacht noch teilweise kräftige Regenfälle und Gewitter über den Süden und Westen Deutschlands, berichtet der Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterkontor. Örtlich könne es dort weiterhin Starkregen, Hagel und Sturmböen geben. Die Temperaturen sinken auf 18 bis 27 Grad.

Danach ist die schlimmste Unwetterphase erst einmal überstanden - zumindest für den Süden. Nun muss sich der Norden wappnen. “Am Donnerstag lassen die Schauer und Gewitter im Süden Deutschlands nach und ziehen bevorzugt nach Norden”, sagt Schmidt. Dort sollen diese aber deutlich schwächer ausfallen. Über den Mittelgebirgen und Alpen besteht nur noch eine geringe Schauer- und Gewitterwahrscheinlichkeit.

Im Video: Wetterchaos in Süddeutschland

Wechselhaftes Wochenende

Am Freitag steigen die Temperaturen dann wieder. “Von Süden strömt wärmere Luft nach Deutschland, dort kann es am Freitag wieder Temperaturen über 30 Grad geben”, sagt Schmidt. Auch der Osten kann sich örtlich über sommerliche Temperaturen von über 30 Grad freuen. Die trockene Phase dürfte aber schon bald wieder enden. Während im Osten und Südosten für längere Zeit die Sonne scheint, nimmt die Zahl der Wolken, Regenschauer und lokalen Gewitter im Tagesverlauf zu. Nur das Saarland, Rheinland-Pfalz und Brandenburg bleiben größtenteils verschont. “Sie liegen zwischen zwei Wettergebilden, dort bleibt es freundlich”, so Schmidt.

Zum Wochenende hin wird es insgesamt freundlicher und trockener. Am Samstag ziehen nur über den äußersten Westen und Norden noch einige Regengüsse und örtlich Gewitter. Auch im äußersten Süden gehen noch einige, zum Teil kräftige Regengüsse und Gewitter nieder. Ansonsten gibt es einen Sonne-Wolken-Mix. Die Temperaturen sinken wieder leicht auf 21 bis 29 Grad. “Mit einer Rückkehr der Hitzewelle ist also erst einmal nicht zu rechnen”, so Schmidt.

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