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Panorama Deutschland – ein Wintermärchen
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17:09 28.12.2014
Vielerorts freuten sich Wintersportfreunde über den Schnee – wie hier bei Frankfurt am Main. Quelle: dpa

Vor allem im Westen und Süden türmte sich am Wochenende der Neuschnee. In den Bergen freuten sich die Wintersportfans über massenhaft Neuschnee - in den Alpen gab es allerdings auch schon erste Lawinenwarnungen. Weitere Kehrseite des Wintermärchens: Auf überfrorenen oder von Schneematsch rutschig gemachten Fahrbahnen gab es Hunderte Unfälle. Meist blieb es bei Blechschäden.

Auf der schneeglatten Fahrbahn der Autobahn 5 nahe Bad Homburg wurde am Sonntag ein Quadfahrer von einem Lastwagen überfahren und tödlich verletzt. Auf der verschneiten Autobahn 8 bei Stuttgart standen am Samstag Verkehrsteilnehmer über 20 Kilometer im Stau. Nahe Freiburg rutschte ein Reisebus von einer schneeglatten Straße in die Leitplanken. Die 39 Reisegäste blieben unverletzt.

Auf dem Feldberg in Baden-Württemberg lagen am Sonntag bereits mehr als 40 Zentimeter Neuschnee, ein großer Teil der Lifte konnte in Betrieb genommen werden. Auch im nordrhein-westfälischen Winterberg herrschte Hochbetrieb an den Skiliften. In der Eifel brachen etliche Bäume unter Nassschnee zusammen und blockierten Straßen, in einigen kleinen Ortschaften fiel zeitweise der Strom aus.

Das alte Jahr verabschiedet sich in Weiß. Am Montag und Dienstag falle weiter leichter Schnee, hieß es beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Sonne ist selten, die Temperatur dreigeteilt: Im Nordwesten liegt sie bei vier bis sechs Grad, zwischen Vorpommern, Thüringen und Pfalz liegt die Null-Grad-Grenze, im Südosten wird es mit bis zu minus fünf Grad am kältesten.

Am Mittwoch werden fast überall dichte Wolken den Himmel verdecken. Nur im äußersten Südosten gebe es gute Chancen auf etwas Sonnenschein. Die Prognose für das Anstoßen zum Jahreswechsel im Freien: minus zehn Grad in München, um die null Grad in Köln, plus vier Grad in Hamburg.

dpa

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