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Panorama Tausende bei Taufe von „AIDAstella“
Mehr Welt Panorama Tausende bei Taufe von „AIDAstella“
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10:15 17.03.2013
Begleitet von einem Feuerwerk wird die "AIDAstella" in Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) getauft.
Begleitet von einem Feuerwerk wird die "AIDAstella" in Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) getauft. Quelle: dpa
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Rostock

Das neue Kreuzfahrtschiff der Rostocker Reederei AIDA Cruises, die „AIDAstella“, ist am Samstagabend in Warnemünde getauft worden. Erstmals in der Geschichte der Reederei vollzogen Mitarbeiter selbst die Zeremonie. Das 253 Meter lange Schiff hat 14 Decks und bietet Platz für fast 2200 Passagiere. Mit dem etwa 350 Millionen Euro teuren Neubau umfasst die AIDA-Flotte jetzt zehn Schiffe mit insgesamt 18.500 Gästebetten.

„Wir wünschen dir, unseren Gästen und der Crew allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“, sagten die acht Mitarbeiterinnen der Reederei aus verschiedenen Nationen, dazu je eine von der Meyer Werft in Papenburg und vom Architekturbüro Partner Ship Design. Sie lösten gemeinsam an einem Steuerrad aus, dass eine Champagner-Magnumflasche an der Außenwand der „AIDAstella“ zerbarst.

Ein zehnminütiges Feuerwerk schloss die halbstündige Zeremonie ab, die von Tausenden Besuchern auf Leinwänden beobachtet werden konnte.

Die „AIDAstella“ ist das vorerst letzte von sieben Schiffen, das die Meyer Werft in Papenburg für AIDA gebaut hat. Nach Worten von Sprecher Hansjörg Kunze hat AIDA Cruises auf dem deutschen Markt neun Kreuzfahrtschiffe für insgesamt rund drei Milliarden Euro bauen lassen.

Schon 2015 und 2016 wird das Unternehmen zwei neue Kreuzliner auf Kurs schicken. Sie verfügen über jeweils 3250 Betten. Sie sind überdacht und somit wetterunabhängiger, was vor allem bei Reisen in der Nord- und Ostsee von Bedeutung ist.

Der japanische Konzern Mitsubishi Heavy Industries hatte 2011 den Auftrag für die zwei Schiffe erhalten, die Kosten pro Schiff liegen nach Schätzungen von Branchenkennern bei rund 450 Millionen Euro.

Kritik der Umweltorganisation Nabu an der Technik der „AIDAstella“ wies Unternehmenssprecher Kunze als Fortsetzung einer Kampagne zurück. Der Nabu hatte AIDA vorgeworfen, giftiges Schweröl zu verwenden und auf Abgasreinigungssysteme wie Rußpartikelfilter und Stickoxidkatalysatoren zu verzichten. „Wenn es die Filter gäbe, würden wir sie kaufen“, sagte Kunze. AIDA fahre mit sogenannten Drei-Liter-Schiffen. Pro Passagier werden drei Liter Treibstoff auf 100 Kilometern verbraucht.

dpa

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