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Panorama Strand an der Costa Brava nach Bombendrohung evakuiert
Mehr Welt Panorama Strand an der Costa Brava nach Bombendrohung evakuiert
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22:44 15.08.2009
Die spanische Polizei hat am Sonnabend nach einer Bombendrohung einen Strand an der Costa Brava evakuiert. Quelle: Archivbild
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Von der Räumung des Strands und der Promenade des auch bei Deutschen beliebten Urlaubsorts Calella waren nach Angaben des Fernsehsenders TVA rund 20.000 Badegäste betroffen.

Kurz nach 14.00 Uhr war bei der baskischen Straßenwacht DYA ein Anruf mit einer aufgezeichneten Bombendrohung eingegangen. Nach Angaben eines DYA-Sprechers war dabei von mehreren in Rucksäcken versteckten Sprengsätzen die Rede. Da die baskische Untergrundbewegung ETA häufig mit Anrufen bei der DYA vor ihren Anschlägen warnt, nahmen die Behörden die Drohung sehr ernst. Auf einer Länge von 3,5 Kilometern wurden der Strand und die angrenzende Promenade von Calella evakuriert. Nach einer Stunde stellten die Beamten die Suche jedoch wieder ein, gegen 17.00 Uhr wurde der Strand wieder freigegeben. Der rund 50 Kilometer nördlich von Barcelona gelegene Badeort ist bei Spaniern und ausländischen Urlaubern gleichermaßen beliebt. Neben Deutschen kommen vor allem auch Briten und Skandinavier gerne dorthin.

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Am vergangenen Sonntag waren auf Mallorca insgesamt vier kleinere Sprengsätze auf Damentoiletten von Restaurants und Bars sowie von einem Einkaufszentrum hochgegangen, hatten aber nur Sachschaden angerichtet. Zuvor hatte die ETA in Anrufen vor den Bomben gewarnt.

Nach den Anschlägen wurde befürchtet, die baskische Organisation könne sich weitere Touristenzentren zum Ziel nehmen. Die vor 50 Jahren gegründete Untergrundorganisation kämpft gewaltsam für die Unabhängigkeit des Baskenlandes im Norden von Spanien und im Süden Frankreichs. Dabei wurden bislang fast 830 Menschen getötet.

afp