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Panorama Speicheltest soll 21 Jahre nach Sexualmord Täter überführen
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20:49 31.05.2009
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Wie Polizeisprecher Christian Riebandt mitteilte, wollen die Beamten die Ermittlungen aufgrund neuer Erkenntnisse wieder aufnehmen. Der Täter, der vor mehr als zwei Jahrzehnten die damals 20 Jahre alte Regina Fischer vergewaltigt und später erstochen hat, soll heute zwischen 36 und 50 Jahre alt sein und in der Nähe des Tatorts gewohnt haben. Die Untersuchung des freiwillig abzugebenden Speichels von 145 Menschen soll Klarheit bringen.

Am Abend des 23. September 1988 war die 20 Jahre alte Verkäuferin Regina Fischer aus Wathlingen auf dem Weg nach Munster, um dort ihren Freund von der Bundeswehr abzuholen. Ihr Ziel erreichte sie jedoch nie. Am nächsten Morgen entdeckte ein Förster die unbekleidete Leiche der jungen Frau im Waller Holz. Die 20-Jährige war in der Nacht vergewaltigt und mit mehreren Messerstichen in Brust und Rücken getötet worden. Bis heute ist der Mörder nicht gefunden. Einzelheiten zum Tathergang sind unklar. Auch ein Speicheltest im Jahr 2002 konnte bislang keinen Aufschluss geben.

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„Wir hoffen, dem Täter nun mit Hilfe der Ergebnisse einer operativen Fallanalyse auf die Spur zu kommen“, sagte Riebandt. Bei diesem neuen Verfahren gehe es darum, den Kreis der in Frage kommenden Verdächtigen durch das Erstellen eines Täterprofils so weit einzugrenzen, dass die Beamten den Mörder leichter finden können, erläuterte Olaf Hieber vom Landeskriminalamt Hannover. Dadurch habe man das ungefähre Alter des Täters und dessen möglichen Wohnort ermitteln können.

Froh über den neuen Ermittlungsansatz der Polizei sind vor allem die Eltern der getöteten Frau. „Der Mörder soll endlich gefunden werden und seine gerechte Strafe erhalten. Dann werden wir hoffentlich wieder Ruhe finden“, sagte die Mutter des Opfers, Karin Fischer.

lni

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