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Panorama Silvester-Aufruf „Brot statt Böller“ in der Kritik
Mehr Welt Panorama Silvester-Aufruf „Brot statt Böller“ in der Kritik
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17:17 26.12.2009
Quelle: ddp (Symbolbild)
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Die „Aktion 3. Welt Saar“ erklärte am Sonnabend in Losheim am See, der unterstellte Zusammenhang zwischen dem Silvesterfeuerwerk und Armut in der Welt sei „beliebig gewählt“. Genauso gut könne dazu aufgerufen werden, keine Weihnachtsbäume zu kaufen oder keine Fußball-Hallenturniere auszutragen.

„Der Einsatz für Gerechtigkeit und Solidarität führt ins Leere, wenn er mit einer Leidensmiene und dem moralischen Zeigefinger einhergeht“, erklärte Geschäftsführer Roland Röder. Zum Wesen des Menschen gehöre in allen Kulturen das Feiern. Dass Menschen hungern, liege an der Verteilung und an der Verwendung von Nahrungsmitteln in der Welt.

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Die Polizei in Berlin warnte unterdessen vor dem illegalen Handel mit so genannter Vogelschreckmunition, die handelsüblichen Silvesterknallern ähnele und mittels eines auf einer Schreckschusswaffe angebrachten Aufsatzes verschossen werde. Das Verschießen dieser Munition sei aufgrund der hohen Sprengkraft grundsätzlich verboten. Wer die Munition ohne Erlaubnis erwerbe, verschieße oder gar damit Handel betreibe, mache sich nach dem Waffengesetz strafbar. Er müsse mit einer Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten oder mit einer hohen Geldstrafe rechnen.

afp