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Panorama Sexsteuer spült 250.000 Euro in Stadtkasse
Mehr Welt Panorama Sexsteuer spült 250.000 Euro in Stadtkasse
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19:36 23.01.2012
Prostituierten-Vereinigungen lehnen eine Sexsteuer und das Bonner Sexticket ab.
Prostituierten-Vereinigungen lehnen eine Sexsteuer und das Bonner Sexticket ab. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Bonn

In den Einnahmen sind auch Gelder aus dem Sexsteuerautomaten enthalten, der im Sommer für Prostituierte auf dem Straßenstrich aufgestellt worden war. Sie betragen rund 14 000 Euro, wie die Stadt am Montag erklärte. Aus dem Sexautomaten müssen Straßenhuren für sechs Euro ein Ticket für die Nacht ziehen, bevor sie ihrem Geschäft auf einem besonderen Gelände nachgehen. Bonn war mit dem umgerüsteten Parkscheinautomaten ein Vorreiter, der bundesweit und international für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Ziel der Stadt war es, auch bei den sonst nur schwer zu erfassenden Straßendirnen abzukassieren. Die geforderten sechs Euro gelten pro „Arbeitstag“ von 20.15 bis 6.00 Uhr.

Prostituierten-Vereinigungen lehnen eine Sexsteuer und das Bonner Sexticket ab. Bundesweit gibt es uneinheitliche Regelungen zum Straßenstrich und zu Sexsteuern.

dpa