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Panorama Scott McKenzie mit 73 Jahren gestorben
Mehr Welt Panorama Scott McKenzie mit 73 Jahren gestorben
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13:58 21.08.2012
Foto: Scott McKenzie landete mit „San Francisco“ einen Welthit. Quelle: dpa
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Los Angeles

Er sang die Hymne der Hippies: US-Folksänger Scott McKenzie, der mit „San Francisco“ einen Welthit landete, ist tot. Der Sänger, Songwriter und Gitarrist starb nach Angaben seines Freundes Gary Hartman am Samstag im Alter von 73 Jahren an den Folgen eines Nervenleidens in Los Angeles. McKenzie war zeitweise auch Mitglied der Flower-Power-Band The Mamas & the Papas.

Seine australischen Freunde Gary und Raylene Hartman verbreiteten die Nachricht am Sonntag auf McKenzies Webseite. „Es war der schwerste Eintrag der letzten 15 Jahre“, sagte Gary Hartman. Ein Nachbar habe sie über den Tod des Freundes unterrichtet.

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McKenzie, der mit bürgerlichem Namen Philip Wallach Blondheim hieß, wuchs in North Carolina auf und gründete mit seinem Jugendfreund John Phillips erst das Duo Smoothies und später das Trio The Journeymen. Im Frühjahr 1967 erlebte McKenzie mit dem Song „San Francisco (Be Sure to Wear Flowers in Your Hair)“ den überraschenden Durchbruch. Phillips schrieb den Text für das Lied, das rasend schnell zum Welterfolg wurde und nach Schätzungen bis heute über fünf Millionen Mal verkauft wurde. Das Lebensgefühl einer ganzen Generation und ihre Sehnsucht nach Freiheit spiegelten sich darin.

Nach diesem Mega-Erfolg trennten sich die Wege von McKenzie und Phillips, der die Hippie-Band The Mamas & the Papas gründete, seinen Freund aber nicht für das Projekt gewinnen konnte. McKenzie kehrte an die Ostküste zurück und gab Jahre lang nur Solokonzerte. Mit seinem Country-Rock-Album „Stained Glass Morning“ (1970) konnte er nicht mehr an seinen Hit anknüpfen.

In den 80er Jahren kam McKenzie zu den Mamas & Papas, die ihren Karrierehöhepunkt längst überschritten hatten. Nach dem Tod seines langjährigen Wegbegleiters Phillips zog er sich ab 2001 Schritt für Schritt aus dem Musikgeschäft zurück.

Seit 2010 litt McKenzie unter dem Guillain-Barré-Syndrom, einem Nervenleiden, das zu Lähmungserscheinungen führen kann. Er lebte laut Webseite allein mit seiner Katze Spider und war gerade von einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt nach Hause entlassen worden.

dpa

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