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Panorama Schwulenverband kämpft für Cristiano Ronaldo
Mehr Welt Panorama Schwulenverband kämpft für Cristiano Ronaldo
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16:15 21.11.2016
Hitzköpfe unter sich: Cristiano Ronaldo von Real Madrid und Koke von Atletico. Quelle: dpa
Madrid

Cristiano Ronaldo liebt den großen Auftritt. Mal posiert der 31-Jährige halbnackt und nur mit einem Fell bekleidet im Garten. Mal steht er in seiner üblichen Six-Pack-Pose im knappen Schlüpfer in der Mitte der Umkleidekabine. Diese Show gehört dazu – er selbst sagt: Wenn die Fans gegen ihn pfeifen, motiviert ihn das nur.

Nun aber sind dem spanischen Schwulen- und Lesbenverband Arcópoli die Anfeindungen gegen den Ausnahmefußballer aus Portugal doch zu weit gegangen. Der Verband hat die Aufnahme von Ermittlungen wegen mutmaßlicher Beleidigungen gegen Ronaldo gefordert. In einem Brief an die Profi-Liga LFP behauptet der Verband, der Stürmer des spanischen Rekordmeisters sei am Sonnabend im Stadtderby bei Atlético (3:0 für Real) von Gegenspielern mit „homophoben Beleidigungen“ attackiert worden. Ronaldo hatte in dem Hassderby alle drei Tore erzielt.

Wurde Ronaldo als „Schwuchtel“ beschimpft?

Nach Berichten wurde der Portugiese im Estadio Vicente Calderón unter anderem als „Maricón“ (Schwuchtel) beschimpft. Arcópoli, das sich auch für die Rechte von Bi- und Transsexuellen einsetzt, fordert eine Untersuchung der LFP. Bei Bestätigung der Vorwürfe müsse die Antigewalt-Kommission des Parlaments eingeschaltet werden.

Ein Mann für die großen Posen: Cristiano Ronaldo feiert seinen Dreierpack im Stadtderby. Quelle: afp

Die homophobe Hetzjagd gegen Ronaldo in der Primera División sei nicht neu, hieß es. „Das kann so nicht weitergehen. Es scheint so, als ob weder die Fußballer noch die Clubs diesem Phänomen, dass den Hass fördert, Bedeutung beimessen.“

Der Fußball, so Arcópoli-Koordinator Yago Blando, sei weiterhin einer der unsichersten Bereiche für Homosexuelle oder für Menschen, die als solche betrachtet werden. Es herrsche Schweigen und Straflosigkeit

Von RND/dpa/cab

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