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Panorama Schuldspruch für „falschen Rockefeller“ in den USA
Mehr Welt Panorama Schuldspruch für „falschen Rockefeller“ in den USA
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19:26 12.06.2009
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Die US-Geschworenen gelangten am Freitag in ihrem Urteil zu der Auffassung, dass der 48-jährige Christian Karl Gerhartsreiter im vergangenen Jahr seine eigene Tochter entführt hatte. Auch in drei anderen Anklagepunkten wurde er für schuldig befunden. Gerhartsreiter war in den USA jahrelang unter dem falschen Namen „Clark Rockefeller“ aufgetreten. Allein wegen der Entführung drohen ihm fünf Jahre Haft.

Der aus Bergen stammende Gerhartsreiter reiste nach Erkenntnissen der US-Behörden vor drei Jahrzehnten in die USA ein und gab sich eine ganze Reihe gefälschter Identitäten, darunter zuletzt die von „Clark Rockefeller“, einem angeblich brillanten Mitglied des schwerreichen US-Clans. Gerhartsreiters Betrug flog im vergangenen Juli rund sieben Monate nach seiner Scheidung und einem erbitterten Sorgerechtsstreit auf, als er seine Tochter Reigh während eines Besuchs in Boston entführte.

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afp

12.06.2009
12.06.2009